Zum elften Mal: Wipperfürther Stadtmeister 2017 im Schwimmen stehen fest


Gut gefüllt war das Walter-Leo-Schmitz-Bad am vergangenen Samstag

(dlrg) Am vergangenen Samstag war es wieder soweit: Zum elften Mal fanden die Stadtmeisterschaften im Schwimmen im Walter-Leo-Schmitz-Bad statt. Die DLRG konnte zu den Wettkämpfen eine hohe Zahl an Schwimmerinnen und Schwimmern begrüßen.

Auch zahlreiche Fans fanden den Weg ins Schwimmbad. Die Sportler mussten in Abhängigkeit von ihrem Alter jeweils ein oder zwei Disziplinen absolvieren. Nach insgesamt 34 spannenden Läufen standen die neuen Stadtmeister fest:

  • AK 8 m: Felix Eicker, KGS St. Nikolaus
  • AK 8 w: Eva Volkenrath, KGS St. Antonius
  • AK 9 m: Jonas Voswinkel, KGS St. Nikolaus
  • AK 9 w: Jona Schwamborn, KGS St. Antonius
  • AK 10 m: Adrian Flossbach, KGS St. Antonius
  • AK 10 w: Charlotte Heckersbruch, TV Wipperfürth
  • AK 11/12 m: Tetje Fröhlich
  • AK 11/12 w: Sonja Saeger, EVB Gymnasium
  • AK 13/14 m: Johann Thiele, TV Wipperfürth
  • AK 13/14 w: Henriette Tschernich, DLRG Marienheide
  • AK 15/16 m: Jakob Tschernich, DLRG Marienheide
  • AK 15/16 w: Johanna Schreiber, DLRG OG Kürten
  • AK 17/18 m: Fabian Thumm, DLRG Brühl
  • AK 17/18 w: Alexandra Retzlaw, DLRG Marienheide
  • AK offen m: Frederic Stock, DLRG Brühl
  • AK offen w: Elke Berges, DLRG Marienheide

Neben den Einzelwettbewerben ermittelten auch zahlreiche Staffeln ihre Stadtmeister. An den Staffelwettkämpfen nahmen die KGS St. Nikolaus, die KGS St. Antonius, die Hermann-Voss-Realschule, das Team Bürgerbad Hückeswagen, der TV Wipperfürth, die DLRG Marienheide und die DLRG Wipperfürth teil. Der vom Stadtsportverband gestiftete Preis für den teilnehmerstärksten Verein ging auch dieses Jahr wieder an den TV Wipperfürth unter der Leitung von Thomas Kratzke. Den Titel der teilnehmerstärksten Schule konnte die St. Antonius Grundschule mit 30 Einzelstartern und 7 Staffeln verteidigen. Damit sicherten sich die KGS St. Antonius und der TV Wipperfürth wiederholt die Pokale und das damit verbundene Preisgeld.

Insgesamt freute sich die DLRG über 91 Einzelschwimmer und 18 Staffeln, die aus jeweils 4 Schwimmern bestehen. Die Teilnehmerzahlen sind im Vergleich zum Vorjahr nur leicht gefallen. Ein besonderer Dank gilt den Lehrern und Trainern, die ihre Schützlinge so zahlreich an den Start brachten. Für die Zukunft dürfen gerne noch mehr Kinder, Jugendliche und Erwachsene die Veranstaltung durch ihre Teilnahme weiter aufwerten. Die Ergebnislisten können auf der Webseite der DLRG eingesehen werden. Außerdem können sich interessierte Schwimmer und Nichtschwimmer dort über weitere Angebote der DLRG-Ortsgruppe Wipperfürth informieren.

Dieses Jahr wird auch wieder ein 24-Stunden-Schwimmen im Rahmen der Wipperfürther 800-Jahr-Feier veranstaltet. Das Event findet vom 24. Juni ab 10 Uhr bis 25. Juni um 10 Uhr im Walter-Leo-Schmitz-Bad statt. Jeder Schwimmer, der mindestens eine Bahn schwimmen kann, ist herzlich eingeladen und erhält dafür mindestens eine Urkunde.

>> DLRG Wipperfürth

Oberbergische Bundestagsabgeordnete stellt Strafanzeige gegen Björn Höcke


Online-Strafanzeige gegen Björn Höcke (AfD) wegen Volksverhetzung

Die oberbergische Bundestagsabgeordnete Michaela Engelmeier (SPD) kündigte am gestrigen Abend an, den AfD-Funktionär Björn Höcke nach seiner umstrittenen Rede am Dienstag in Dresden wegen Volksverhetzung anzuzeigen.

Die 56-jährige SPD-Politikerin erklärte am Mittwochabend auf ihrer Facebook-Seite, dass sie sich dazu entschlossen habe, gegen Höcke Strafanzeige zu stellen. „Immer nur reden und empört aufschreien hilft nicht viel. Volksverhetzung ist ein schwerwiegender Strafbestand!“, so Engelmeier. Damit steht die Oberbergerin nicht allein da: Auch die Linken-Fraktionsvorsitzenden Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch kündigten am Mittwoch an, Anzeige gegen den AfD-Vertreter zu erstatten. Zudem fordern die Bundestagsabgeordneten Eva Högl (SPD) und Özcan Mutlu (Grüne), die Thüringer Landtagsabgeordnete Katharina König (Linke) und Anwalt Mehmet Daimagüler, der die Angehörigen eines NSU-Opfer im Prozess gegen die mutmaßliche Rechtsterroristin Beate Zschäpe vertritt, ein Disziplinarverfahren gegen den verbeamteten Geschichtslehrer.

Björn Höcke hatte bei einer Rede am Dienstag im Dresdner Brauhaus Watzke zum Berliner Holocaust-Mahnmal gesagt, dass „wir Deutschen“ das einzige Volk seien, „das sich ein Denkmal der Schande ins Herz der eigenen Hauptstadt gepflanzt hat“. Der deutsche Gemütszustand sei der „eines brutal besiegten Volkes“. Zu seinen politischen Zielen stellte Höcke zudem fest: „Ich zeige euch den langen entbehrungsreichen Weg zum absoluten Sieg! Denn die AfD braucht den absoluten Sieg!“. Seine Anhänger forderte er dazu auf, sich „im Dienst am Vaterland“ zu „verzehren“. „Ich möchte euch als neue Preußen!“, so der 44-Jährige in seiner Rede.

Hochstraße: Geldbörse aus Geschäft geklaut

Ein bislang unbekannter Täter entwendete am Mittwochnachmittag in einem Geschäft in der Hochstraße eine Geldbörse und flüchtete anschließend mit einem alten, schwarzen Ford Mondeo in Richtung Marktplatz.

Der Mann betrat am Mittwoch gegen 15.30 Uhr das Geschäft, während sich der Geschädigte in den hinteren Räumen des Gebäudes aufhielt. Der „Kunde“ nutzte die Gelegenheit und nahm eine auf dem Schreibtisch liegende Geldbörse an sich. Hiermit flüchtete er umgehend und stieg in einen alten, schwarzen Ford Mondeo, mit dem er in Richtung Marktplatz davon fuhr.

Bei dem Täter soll es sich um einen 25 bis 30 Jahre alten Mann mit athletischer Figur handeln. Er war zwischen 180 und 190 cm groß, hatte dunkle kurze Haare sowie einen dunkleren Hauttyp. Während der Tat soll der Unbekannte einen schwarzen, modernen Strickpullover getragen haben. Wer Hinweise zu dem Mann oder dem PKW geben kann, möge sich mit dem Kriminalkommissariat Wipperfürth unter Tel. 02261/81990 in Verbindung setzen.

Petition will „Fuchsmassaker“ in Hückeswagen und Wipperfürth verhindern


Bislang unterstützen mehr als 4.000 Personen die Petition

Eine Petition richtet sich zur Zeit gegen die vom 7. bis 14. Januar geplante Winterfuchsjagd durch den Hegering in den Stadtgebieten von Hückeswagen und Wipperfürth. Die mehr als 4.000 Unterstützer der Petition sehen keinerlei Gründe für die alljährliche Bejagung mehr. Wir geben an dieser Stelle einen Auszug aus dem Petitionstext wieder.

In Hückeswagen und Wipperfürth werden vom 07. bis 14.01.2017 wieder Füchse abgeschossen, berichtet der Remscheider General Anzeiger Ende 2016 in seinem Lokalteil Hueckeswagen. Eine Begründung für die „Winterfuchsjagd“ wird von Hegeringleiter Johannes Meier-Frankenfeld nicht genannt.

Dieses Vorhaben wird unter anderem auch vom Vorstand des Tierschutzverein Wipperfürth kritisiert. Diese Fuchsjagd würde nicht nur für die Füchse sondern für alle Wildtiere einen enormen Stress bedeuten. Dabei ist das Hauptargument. die Tollwut nahezu ausgerottet und eine Infektion mit dem Fuchsbandwurm zählt zu den seltensten Parasitosen in Europa.“

Immer wieder wird seitens der Jäger auch gerne das Argument, dass sich Menschen durch den Verzehr von im Wald gepflückten Beeren mit dem Fuchsbandwurm anstecken könnten, angeführt. Dabei ist von keinem Fuchsbandwurm-Patienten bekannt, dass er oder sie sich durch Waldbeeren angesteckt hätte, so Professor Klaus Brehm, Biologe am Institut für Hygiene und Mikrobiologie der Universität Würzburg.

Auch die immer wieder genannte Rechtfertigung der Ausrottung von Niederwild durch den Fuchs ist in keinster Weise belegt.

Laut „Wildtierschutz Deutschland e.V.“ ist die Jagd sogar kontraproduktiv: Je stärker Füchse bejagt werden, desto mehr Nachwuchs gibt es – eine wie auch immer geartete „Regulation“ von Fuchsbeständen ist weder nötig, noch ist sie mit jagdlichen Mitteln überhaupt möglich.“

Die massenhafte Tötung von Füchsen in den 60er und 70er Jahren zur Bekämpfung der Tollwut, hatte ebenfalls keinen Erfolg. Nur der Einsatz von Impfködern konnte hier Abhilfe schaffen.

Mit dem Parasitenexperten Thomas Romig von der Universität Hohenheim belegt ein weiterer Wissenschafter, dass die Jagd keinen Einfluss auf die Häufigkeit des Fuchsbandwurmes hat. Das immer wieder gerne von den Jägern angeführte Argument für die Notwendigkeit der Fuchsjagd wird dadurch ein weiteres Mal widerlegt. Die Fuchsjagd ist und bleibt damit eine reine „Lustjagd“, der jährlich knapp 500.000 Fuechse zum Opfer fallen. Viele der Tiere werden nur angeschossen und verkriechen sich im Unterholz, wo sie dann elendig zu Grunde gehen.

Auch die Baujagd, bei der die Tiere unter Todesangst gewaltsam aus ihrem Bau getrieben werden, wird immer noch als beliebte Jagdmethode angewandt. Selbst vor dem brutalen Töten von Fuchswelpen wird nicht halt gemacht!

Die luxemburgische Regierung teilte mit, dass es seit dem Jagdverbot auf Füchse allen Unkenrufen zum Trotz, zu keinen nennenswerten Problemen gekommen ist. Auch im Nationalpark Eifel, in dem seit über 10 Jahren keine Füchse mehr bejagt werden, gibt es keine Hinweise auf eine Überpopulation von Füchsen oder Hinweise auf eine Bestandsgefährdung von Bodenbrütern.

Eine Petition des Tierschutzverein Kall und Umgebung e.V. hat vor zwei Jahren für Aufsehen gesorgt, da unglaublich eindrucksvoll zu erkennen war welche Macht wir als Gegner der Fuchsjagd haben. Ein geplantes Fuchsmassaker in Euskirchen wurde durch das grandiose Engagement der Tierschützer und knapp 21.700 Unterschriften abgesagt!!!!

Das geplante massenhafte Töten von Füchsen in Hückeswagen und Wipperfürth ist aus oben genannten Gründen völlig sinnlos und muss dringend verhindert werden.

Füchse gehören zu unserem Ökosystem dazu und sind keine Schädlinge sondern nützliche Mäusevertilger und Gesundheitspolizisten in unserer Natur !!

Zahlreiche Jäger in unserer Region dürften dies freilich anders sehen. Noch im vergangenen Jahr erläuterte Hegeringleiter Johannes Meier-Frankenfeld gegenüber der Rheinischen Post, dass der Fuchs auch weiterhin stark bejagt werden müsse. Er sei durch die Fuchsräude und den Fuchsbandwurm stark gefährdet und könne andere Waldbewohner oder auch Spaziergänger anstecken. Bei der Winterfuchsjagd im vergangenen Jahr wurden insgesamt 19 Füchse erlegt, dabei konnten laut Meier-Frankenfeld „keine krankhaften Auffälligkeiten festgestellt“ werden.

>> Petition: Stoppt das Fuchsmassaker in Hückeswagen und Wipperfürth

Zeugen gesucht: 22-Jähriger Wipperfürther nach Angriff schwer verletzt

Als ein 22-jähriger Wipperfürther am 1. Weihnachtstag nach einer Mitfahrgelegenheit fragen wollte, wurde er von mehreren Insassen eines anhaltenden Pkw angegriffen und trug schwere Verletzungen davon. Die Polizei sucht nach Zeugen.

Der 22-Jährige stand zusammen mit einem Begleiter gegen 1.15 Uhr an der Kreuzung Leiersmühle. In der Hoffnung, eine Mitfahrgelegenheit zu finden, sprach er die Insassen eines an der Kreuzung anhaltenden Pkw an. Nachdem vier oder fünf Personen aus dem Fahrzeug gestiegen waren, schlug einer der Männer mit einem Schlagstock auf den Wipperfürther ein. Kurz darauf fuhr die Personengruppe auf der Nordtangente in Richtung Hückeswagen davon.

Wer Angaben zum Vorfall oder zu den Tätern machen kann, wird gebeten, sich unter Tel. 02261/81990 mit der Kripo Wipperfürth in Verbindung zu setzen.

15.000 Euro Sachschaden: Fahrzeughalterin konnte Polizei nach Unfall nicht täuschen

Nach einem Unfall in der Nacht auf Samstag auf der Alten Kölner Straße gab eine 28-Jährige an, diesen selbst verursacht zu haben. Jedoch kam die Polizei schnell dahinter, dass ihr 29-jähriger Freund am Steuer saß und zuvor ordentlich „getankt“ hatte.

Gegen 2.50 Uhr kam es am frühen Samstagmorgen auf der Alten Kölner Straße zu einem Unfall, bei dem der Verursacher flüchtete und seinen quer auf der Straße stehenden Kleintransporter zurück ließ. Zuvor war er in zwei geparkte PKW gefahren. Während die Polizei den Unfall aufnahm, erschien die 28-jährige Fahrzeughalterin an der Unfallstelle und gab an, den Unfall selbst verursacht zu haben. Die Beamten ließen sich jedoch durch die Schilderung der Wipperfürtherin nicht täuschen und kamen rasch dahinter, dass die Frau jemand anderen in Schutz nahm.

Es stellte sich heraus, dass der 29-jährige Partner den Unfall verursacht hatte. Er wurde zuhause angetroffen und stand unter deutlicher Einwirkung von Alkohol. Die Polizisten entnahmen eine Blutprobe und stellten den Führerschein des Mannes sicher. Er hatte sich bei dem Unfall leicht verletzt. Es entstand ein Sachschaden von knapp 15.000 Euro.

Rossmann-Filiale in der Unteren Straße am hellichten Tag überfallen

Am gestrigen Dienstagvormittag überfiel ein Unbekannter die Wipperfürther Filiale der Drogeriekette Rossmann in der Unteren Straße. Der Täter bedrohte das Personal mit einem Messer und konnte Bargeld erbeuten.

Gegen 11.10 Uhr betrat der bislang unbekannte Mann die Drogeriefiliale in der Unteren Straße und forderte das Personal unter Vorhalt eines Messers zur Herausgabe von Bargeld auf. Seine Beute verstaute er in einer dunklen Nylontasche, mit der er in Richtung Marktplatz flüchtete. Der Mann wird als 175 bis 180 cm groß und mit schlanker Statur beschrieben. Er soll gebrochen Deutsch gesprochen haben. Während der Tat trug er eine kurze, schwarze Jacke, welche in Brusthöhe grau abgesetzt war. Zudem war er mit einem grauen Kapuzenshirt, einer hellblauen Jeanshose und schwarzen Turnschuhen mit weißem Emblem bekleidet.

Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat Wipperfürth unter Tel. 02261-81990 entgegen.

Ohne Müll und ohne Bargeld: Kaffeebecher der Zukunft im „Lenz Café&Deli“


Käffchen gefällig? Im „Lenz Café&Deli“ jetzt bargeldlos und umweltfreundlich

Im Wipperfürther „Lenz Café&Deli“ gibt es jetzt einen neuen Kaffeebecher, aus dem man nicht nur trinken, sondern mit dem man auch bezahlen kann: Eine kleiner Chip macht es möglich. Zudem will das Café künftig seinen Beitrag dazu leisten, die Unmengen an Müll, die tagtäglich durch Coffee-to-go-Becher entstehen, zu reduzieren.

Kaffee ist ein absolutes Volksgetränk – die Deutschen trinken durchschnittlich 150 Liter pro Kopf und Jahr, in anderen Ländern ist der Kaffeekonsum teils noch deutlich höher. Diese Entwicklung hat hierzulande mit dem Beginn der Industrialisierung begonnen, in den 90er Jahren schwappte der Coffee-to-go-Trend aus den USA herüber. Mittlerweile ist der Kaffee auf die Hand nicht nur zum Ausdruck urbanen Lifestyles geworden, den es an jeder Ecke gibt, sondern auch ein echtes Umweltproblem: Rund 2,8 Milliarden Pappbecher landen fundierten Schätzungen zufolge alleine in Deutschland jährlich im Müll, 7,6 Millionen am Tag oder 320.000 pro Stunde. Das alles wohlgemerkt, obwohl es Mehrweg-Alternativen gibt und viele Menschen schon alleine aus Geschmacksgründen Porzellan bevorzugen und auf Pappbecher verzichten.

Die Wipperfürther Agentur „cyber-Wear“ hat eine Lösung dieser Problematik in ihrem Portfolio und testet sie derzeit im „Lenz Café&Deli“ im Alten Bahnhof Wipperfürth: Ein Coffee-to-go-Cup aus Porzellan, der mit einem RFID-Chip (Radio Frequency Identification / „Identifizierung mit Hilfe elektromagnetischer Wellen“) ausgestattet ist. Der innovative Becher ist ressourcenschonend, weil er unbegrenzt wiederverwendbar ist, und ermöglicht bargeldloses Zahlen. Diese Vorzüge lagen auch für Christoph Lenz, dem Betreiber des kleinen Cafés im Alten Bahnhof Wipperfürth, sofort auf der Hand. Neben einem reichhaltigen Frühstücksangebot, hausgemachten Suppen und Eintöpfen sowie selbstgebackenen Kuchen liegt in dem Café das Augenmerk auf richtig guten Kaffeespezialitäten. Damit soll sich auch der Gast auf dem Arbeitsweg verwöhnen können. Im Café befindet sich der formschöne Kaffeebecher gerade in der Testphase und löst bislang durch die Bank begeisterte Reaktionen bei den Kunden aus.

Verkaufspreis im Porzellanbecher ist gegenüber dem regulären Preis günstiger

Das Guthaben wird beim Becherkauf im Café aufgeladen, beim Bezahlen ist später also kein Bargeld mehr vonnöten, der Preis für den Kaffee wird einfach vom Chip abgebucht. Dadurch eignet sich der Becher samt Prepaid-Betrag auch als Geschenk für Kaffeeliebhaber, von dem der Beschenkte tage-, wochen- oder monatelang etwas hat. Selbstverständlich können beliebig oft neue Beträge aufgeladen werden. Das ist aber noch nicht alles – jeder Bechereinsatz wird auch vom Lenz Café&Deli honoriert: Der Verkaufspreis für jedes Heißgetränk ist gegenüber dem regulären Preis günstiger. Die Kaffeetasse der Zukunft kostet 9,90 Euro inkl. einer Gratisfüllung, kann sich also sehr schnell rechnen. Den besseren Geschmack aus einem Porzellangefäß gibt es zu dem guten Gefühl, die Umwelt nicht über Gebühr belastet zu haben, noch dazu.

RFID ist eine Technologie für Sender-Empfänger-Systeme, sie macht das automatische und berührungslose Identifizieren und Lokalisieren von Objekten über Radiowellen möglich. Der Code auf dem Transponder des Kaffeebechers kann an einem Lesegerät beim Gastronomen ausgelesen werden. Jedweder Papiereinsatz – ob Pappbecher, Geldscheine und Stempel-Karten – wird damit überflüssig. Trendsetter aus Wipperfürth und Umgebung und alle, die Lust auf guten Geschmack mit gutem Gewissen haben, sollten sich ihr Exemplar deshalb schnellstmöglichst sichern. Schließlich kann jeder Tag und jeder Cafébesuch früher bereits einen gesparten Pappbecher bedeuten. Und für ortsansässige Kaffeeliebhaber gibt es – ob mit oder ohne Prepaid-Guthaben – kaum ein ausgefalleneres und zugleich persönliches Geschenk.

>> Impressionen und weitere Informationen unter www.lenzcafedeli.de.

Einbruchswelle im Wipperfürther Stadtgebiet

Herbstzeit, Einbruchszeit: Das bekamen jetzt mehrere Wipperfürther zu spüren, die in den vergangenen Tagen Opfer von Wohnungseinbrüchen wurden. Ganze fünf Mal schlugen die bislang allesamt unbekannten Täter in der ältesten Stadt des Bergischen Landes zu.

Gleich zwei Einbrüche fanden in der Zeit von 18 Uhr am Freitag und 11 Uhr am Samstag statt. In der Paul-Gerhardt-Straße hebelten die unbekannten Diebe ein zur Flurstraße hin gelegenes Fenster auf der Rückseite eines Einfamilienhauses auf. Dort durchsuchten sie das gesamte Haus und flüchteten mit bislang unbekannter Beute. In der Flurstraße selbst hebelten die Täter ebenfalls ein Fenster auf, um in ein gerade im Umbau befindliches Einfamilienhaus zu gelangen. Da das Gebäude wegen der Arbeiten nahezu leergeräumt war, konnten die Kriminellen in diesem Fall vermutlich keine Beute machen. Bereits am Freitag drangen Unbekannte in eine Erdgeschosswohnung in der Flurstraße ein, ebenfalls über ein aufgehebeltes Fenster an der Rückseite des Gebäudes. Die Tatzeit lag hier zwischen 12 Uhr und 21.45 Uhr.

In der Zeit zwischen Donnerstag und Sonntag schlugen Einbrecher im Leuchtenbirkener Weg zu. Hier hebelten sie eine Terrassentür auf, gelangten so ins Gebäude und durchsuchten es. Über eine mögliche Beute wurde bis jetzt noch nichts bekannt. Am Hausmannsplatz konnte sich am Freitag ein Unbekannter in die Wohnung einer 86-Jährigen schleichen. Sie kümmerte sich gerade um die Blumen vor dem Haus und hatte ihre Wohnungstür geöffnet gelassen. Der Kriminelle durchsuchte das Schlafzimmer der Seniorin und stahl Schmuck und Uhren.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang eindringlich darauf hin, dass gerade mit Beginn der dunklen Jahreszeit wieder mit einer Zunahme von Einbrüchen gerechnet werden muss. Wer verdächtige Beobachtungen mache, solle sich nicht scheuen, die Polizei zu verständigen. Hinweise nimmt die Polizei jederzeit unter dem kostenfreien Notruf 110 entgegen.

DLRG-Fahrzeughalle: Einsatzmaterial entwendet und Chaos angerichtet


Sinnlose Zerstörungswut in der DLRG-Fahrzeughalle

Sehr enttäuscht waren die Helfer der DLRG Wipperfürth, als sie erfuhren, dass in der Nacht von Montag auf Dienstag in die alte und jetzige Fahrzeughalle eingebrochen wurde. Ein Teil der Halle wird der Ortsgruppe kostenlos zur Nutzung überlassen. Die Einweihung der neuen Halle ist erst für das Frühjahr 2017 geplant.

Unbekannte drangen gewaltsam in die Halle ein und leerten mehrere Pulver-Feuerlöscher, einen davon im Motorrettungsboot, was für eine erhebliche Sauerei sorgte. Darüber hinaus wurden Kisten durchwühlt und ein riesiges Chaos angerichtet. Entwendet wurde bei diesem Einbruch wichtiges Einsatzmaterial vom Rettungsboot: Fernglas, Bolzenschneider, Bootsmesser, Wurfsack, Stethoskop, Erste-Hilfe-Material und weitere Kleinteile. Hinterlassen wurden dafür Fäkalien.

Sieben freiwillige Helfer waren am Dienstagabend drei Stunden lang damit beschäftigt, Boot und Fahrzeug zu reinigen sowie die Halle aufzuräumen, um die Einsatzbereitschaft der Wipperfürther DLRG wiederherzustellen. Solche Taten stimmen die ausschließlich ehrenamtlichen Kräfte sehr traurig, da das gesamte Material aus Mitgliedsbeiträgen und größtenteils aus Spenden finanziert wurde und ihre Arbeit jetzt mit Füßen getreten wurde. Anzeige wurde erstattet, Hinweise zu den Tätern nimmt jede Polizeidienststelle entgegen.

Über die ehrenamtliche Arbeit der DLRG kann man sich auf der Webseite wipperfuerth.dlrg.de informieren. Die Kontoverbindung für Spenden lautet: DLRG OG Wipperfürth e.V., IBAN DE94 3706 9840 5109 5380 10 bei der Volksbank Wipperfürth-Lindlar eG.