Auto „ausgeliehen“: Parkplatzrempler hat für 18-Jährigen ein Nachspiel

Es war nur ein einfacher Parkplatzrempler, der bei einem 18-Jährigen Wipperfürther am frühen Samstagmorgen eine Reihe von Straftaten zu Tage brachte. Der junge Mann besitzt nicht nur keine Fahrerlaubnis: Das Auto, mit dem er zuvor den Schaden verursacht hatte, war von seinem Arbeitgeber „ausgeliehen“ – einem Autohaus.

Gegen 1.50 Uhr hatte der junge Wipperfürther am Samstagmorgen beim Rangieren auf einem Parkplatz an der Lenneper Straße einen parkenden Wagen übersehen und dabei einen kleinen Schaden verursacht. Bei der Unfallaufnahme gab er gegenüber der Polizei sofort zu, keinen Führerschein zu besitzen. Das Auto habe er zudem unbefugt benutzt – sein Onkel sei zur Zeit verreist und er habe die Schlüssel des Fahrzeugs einfach an sich genommen.

Dies stellte sich allerdings nur als die halbe Wahrheit heraus: In Wirklichkeit arbeitet der 18-Jährige in einem Autohaus und hatte sich für seine Spritztour ein Auto aus der Ausstellung „geliehen“. Die Polizei stellte den Wagen sicher. Neben den strafrechtlichen Folgen dürfte für den Wipperfürther auch einiges an Ärger mit seinem Arbeitgeber ins Haus stehen.

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Fußgängerin in Ohl angefahren

Bei einem Unfall an der Kreuzung in Wipperfürth-Ohl wurde am Donnerstag eine 19-jährige Fußgängerin leicht verletzt und musste im Krankenhaus behandelt werden. Eine 50-jährige Autofahrerin fuhr die junge Frau auf einem Fußgängerüberweg an.

Eine 19-jährige Wipperfürtherin war am Donnerstag zu Fuß an der großen Kreuzung in Ohl unterwegs, als es um 16.20 Uhr zum Zusammenstoß mit dem Auto einer 50-Jährigen aus Kierspe kam. Die VW-Fahrerin befuhr die Gummersbacher Straße aus Wipperfürth kommend und wollte an der Ampel in Richtung Rönsahl abbiegen, musste aber verkehrsbedingt vor der roten Ampel warten. Als es grün wurde, bog sie nach links ab, übersah aber dabei die 19-Jährige, die zu diesem Zeitpunkt die Sauerlandstraße bei Grünlicht auf dem Fußgängerüberweg überquerte.

Die Wipperfürther Fußgängerin zog sich bei dem Unfall leichte Verletzungen zu und wurde daraufhin ambulant im Krankenhaus behandelt.

Lisbeth macht mutmaßlichem Wipperfürther Dealer einen Strich durch die Rechnung


Diensthündin Lisbeth (rechts) und ihre Auszubildende Fräulein Smilla

Nach Zeugenhinweisen auf einen möglichen Rauschgiftdeal wurde am vergangenen Dienstagabend ein 29-jähriger Wipperfürther von der Polizei kontrolliert. Dieser hatte mehrere Päckchen Marihuana versteckt und war sich seiner Sache zunächst sicher, rechnete aber nicht mit der feinen Spürnase von Diensthündin Lisbeth…

Das hatte sich der Wipperfürther wohl ein wenig anders vorgestellt: Nachdem Zeugen in einem Haus in der Wipperfürther Innenstadt einen vermeintlichen Rauschgiftdeal beobachtet und sich daraufhin bei der örtlichen Polizei gemeldet hatten, versteckte der 29-Jährige vor Eintreffen der Beamten mehrere Päckchen Marihuana auf dem Grundstück außerhalb des Hauses. Bei der Durchsuchung der Räumlichkeiten des Tatverdächtigen konnten die Ordnungshüter daher zunächst „nur“ typische Dealeruntensilien und Bargeld sicherstellen.

Damit gaben sich die Polizisten allerdings nicht zufrieden: Sie suchten anschließend auch außerhalb des Hauses nach dem versteckten Rauschgift weiter, worauf der 29-Jährige mit einem überlegenen Schmunzeln und der Aussage „Ich werde euch nicht sagen, wo ich das Marihuana versteckt habe. Das findet ihr sowieso nicht!“ reagierte. Damit sollte er sogar Recht behalten. Zwar konnten die Polizisten das Rauschgift nicht erschnüffeln – dafür aber die herbeigerufene Diensthündin Lisbeth nach lediglich 10 Sekunden Einsatzzeit. Das überlegene Schmunzeln soll der Tatverdächtige nach Polizeiinformationen daraufhin eingestellt haben.

Ostlandstraße: Randalierer zerstören Hinweistafel


Die zerstörte Hinweistafel an der Ostlandstraße

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag zerstörten bislang unbekannte Randalierer eine Hinweistafel an der Ostlandstraße. Sie warfen einen Gullydeckel hinein. Ein Anwohner wurde von dem Lärm geweckt, konnte die Täter aber nicht mehr erkennen.

Gegen 2 Uhr warfen die flüchtigen Täter einen Gullydeckel in die beleuchtete Hinweistafel der Stadt Wipperfürth. Ein Anwohner der Ostlandstraße wachte durch den Lärm auf. Als er aus dem Fenster sah, waren der oder die Randalierer allerdings bereits geflohen. Die Tafel wurde vor drei Jahren von der Stadt installiert und sollte auf die Sport- und Bildungseinrichtungen auf dem Mühlenberg hinweisen. Es hatte rund 4.600 Euro gekostet.

Hinweise an das Kriminalkommissariat Wipperfürth unter Tel. 02261-81990.

Hochstraße: Geldbörse aus Geschäft geklaut

Ein bislang unbekannter Täter entwendete am Mittwochnachmittag in einem Geschäft in der Hochstraße eine Geldbörse und flüchtete anschließend mit einem alten, schwarzen Ford Mondeo in Richtung Marktplatz.

Der Mann betrat am Mittwoch gegen 15.30 Uhr das Geschäft, während sich der Geschädigte in den hinteren Räumen des Gebäudes aufhielt. Der „Kunde“ nutzte die Gelegenheit und nahm eine auf dem Schreibtisch liegende Geldbörse an sich. Hiermit flüchtete er umgehend und stieg in einen alten, schwarzen Ford Mondeo, mit dem er in Richtung Marktplatz davon fuhr.

Bei dem Täter soll es sich um einen 25 bis 30 Jahre alten Mann mit athletischer Figur handeln. Er war zwischen 180 und 190 cm groß, hatte dunkle kurze Haare sowie einen dunkleren Hauttyp. Während der Tat soll der Unbekannte einen schwarzen, modernen Strickpullover getragen haben. Wer Hinweise zu dem Mann oder dem PKW geben kann, möge sich mit dem Kriminalkommissariat Wipperfürth unter Tel. 02261/81990 in Verbindung setzen.

Petition will „Fuchsmassaker“ in Hückeswagen und Wipperfürth verhindern


Bislang unterstützen mehr als 4.000 Personen die Petition

Eine Petition richtet sich zur Zeit gegen die vom 7. bis 14. Januar geplante Winterfuchsjagd durch den Hegering in den Stadtgebieten von Hückeswagen und Wipperfürth. Die mehr als 4.000 Unterstützer der Petition sehen keinerlei Gründe für die alljährliche Bejagung mehr. Wir geben an dieser Stelle einen Auszug aus dem Petitionstext wieder.

In Hückeswagen und Wipperfürth werden vom 07. bis 14.01.2017 wieder Füchse abgeschossen, berichtet der Remscheider General Anzeiger Ende 2016 in seinem Lokalteil Hueckeswagen. Eine Begründung für die „Winterfuchsjagd“ wird von Hegeringleiter Johannes Meier-Frankenfeld nicht genannt.

Dieses Vorhaben wird unter anderem auch vom Vorstand des Tierschutzverein Wipperfürth kritisiert. Diese Fuchsjagd würde nicht nur für die Füchse sondern für alle Wildtiere einen enormen Stress bedeuten. Dabei ist das Hauptargument. die Tollwut nahezu ausgerottet und eine Infektion mit dem Fuchsbandwurm zählt zu den seltensten Parasitosen in Europa.“

Immer wieder wird seitens der Jäger auch gerne das Argument, dass sich Menschen durch den Verzehr von im Wald gepflückten Beeren mit dem Fuchsbandwurm anstecken könnten, angeführt. Dabei ist von keinem Fuchsbandwurm-Patienten bekannt, dass er oder sie sich durch Waldbeeren angesteckt hätte, so Professor Klaus Brehm, Biologe am Institut für Hygiene und Mikrobiologie der Universität Würzburg.

Auch die immer wieder genannte Rechtfertigung der Ausrottung von Niederwild durch den Fuchs ist in keinster Weise belegt.

Laut „Wildtierschutz Deutschland e.V.“ ist die Jagd sogar kontraproduktiv: Je stärker Füchse bejagt werden, desto mehr Nachwuchs gibt es – eine wie auch immer geartete „Regulation“ von Fuchsbeständen ist weder nötig, noch ist sie mit jagdlichen Mitteln überhaupt möglich.“

Die massenhafte Tötung von Füchsen in den 60er und 70er Jahren zur Bekämpfung der Tollwut, hatte ebenfalls keinen Erfolg. Nur der Einsatz von Impfködern konnte hier Abhilfe schaffen.

Mit dem Parasitenexperten Thomas Romig von der Universität Hohenheim belegt ein weiterer Wissenschafter, dass die Jagd keinen Einfluss auf die Häufigkeit des Fuchsbandwurmes hat. Das immer wieder gerne von den Jägern angeführte Argument für die Notwendigkeit der Fuchsjagd wird dadurch ein weiteres Mal widerlegt. Die Fuchsjagd ist und bleibt damit eine reine „Lustjagd“, der jährlich knapp 500.000 Fuechse zum Opfer fallen. Viele der Tiere werden nur angeschossen und verkriechen sich im Unterholz, wo sie dann elendig zu Grunde gehen.

Auch die Baujagd, bei der die Tiere unter Todesangst gewaltsam aus ihrem Bau getrieben werden, wird immer noch als beliebte Jagdmethode angewandt. Selbst vor dem brutalen Töten von Fuchswelpen wird nicht halt gemacht!

Die luxemburgische Regierung teilte mit, dass es seit dem Jagdverbot auf Füchse allen Unkenrufen zum Trotz, zu keinen nennenswerten Problemen gekommen ist. Auch im Nationalpark Eifel, in dem seit über 10 Jahren keine Füchse mehr bejagt werden, gibt es keine Hinweise auf eine Überpopulation von Füchsen oder Hinweise auf eine Bestandsgefährdung von Bodenbrütern.

Eine Petition des Tierschutzverein Kall und Umgebung e.V. hat vor zwei Jahren für Aufsehen gesorgt, da unglaublich eindrucksvoll zu erkennen war welche Macht wir als Gegner der Fuchsjagd haben. Ein geplantes Fuchsmassaker in Euskirchen wurde durch das grandiose Engagement der Tierschützer und knapp 21.700 Unterschriften abgesagt!!!!

Das geplante massenhafte Töten von Füchsen in Hückeswagen und Wipperfürth ist aus oben genannten Gründen völlig sinnlos und muss dringend verhindert werden.

Füchse gehören zu unserem Ökosystem dazu und sind keine Schädlinge sondern nützliche Mäusevertilger und Gesundheitspolizisten in unserer Natur !!

Zahlreiche Jäger in unserer Region dürften dies freilich anders sehen. Noch im vergangenen Jahr erläuterte Hegeringleiter Johannes Meier-Frankenfeld gegenüber der Rheinischen Post, dass der Fuchs auch weiterhin stark bejagt werden müsse. Er sei durch die Fuchsräude und den Fuchsbandwurm stark gefährdet und könne andere Waldbewohner oder auch Spaziergänger anstecken. Bei der Winterfuchsjagd im vergangenen Jahr wurden insgesamt 19 Füchse erlegt, dabei konnten laut Meier-Frankenfeld „keine krankhaften Auffälligkeiten festgestellt“ werden.

>> Petition: Stoppt das Fuchsmassaker in Hückeswagen und Wipperfürth

Zeugen gesucht: 22-Jähriger Wipperfürther nach Angriff schwer verletzt

Als ein 22-jähriger Wipperfürther am 1. Weihnachtstag nach einer Mitfahrgelegenheit fragen wollte, wurde er von mehreren Insassen eines anhaltenden Pkw angegriffen und trug schwere Verletzungen davon. Die Polizei sucht nach Zeugen.

Der 22-Jährige stand zusammen mit einem Begleiter gegen 1.15 Uhr an der Kreuzung Leiersmühle. In der Hoffnung, eine Mitfahrgelegenheit zu finden, sprach er die Insassen eines an der Kreuzung anhaltenden Pkw an. Nachdem vier oder fünf Personen aus dem Fahrzeug gestiegen waren, schlug einer der Männer mit einem Schlagstock auf den Wipperfürther ein. Kurz darauf fuhr die Personengruppe auf der Nordtangente in Richtung Hückeswagen davon.

Wer Angaben zum Vorfall oder zu den Tätern machen kann, wird gebeten, sich unter Tel. 02261/81990 mit der Kripo Wipperfürth in Verbindung zu setzen.

15.000 Euro Sachschaden: Fahrzeughalterin konnte Polizei nach Unfall nicht täuschen

Nach einem Unfall in der Nacht auf Samstag auf der Alten Kölner Straße gab eine 28-Jährige an, diesen selbst verursacht zu haben. Jedoch kam die Polizei schnell dahinter, dass ihr 29-jähriger Freund am Steuer saß und zuvor ordentlich „getankt“ hatte.

Gegen 2.50 Uhr kam es am frühen Samstagmorgen auf der Alten Kölner Straße zu einem Unfall, bei dem der Verursacher flüchtete und seinen quer auf der Straße stehenden Kleintransporter zurück ließ. Zuvor war er in zwei geparkte PKW gefahren. Während die Polizei den Unfall aufnahm, erschien die 28-jährige Fahrzeughalterin an der Unfallstelle und gab an, den Unfall selbst verursacht zu haben. Die Beamten ließen sich jedoch durch die Schilderung der Wipperfürtherin nicht täuschen und kamen rasch dahinter, dass die Frau jemand anderen in Schutz nahm.

Es stellte sich heraus, dass der 29-jährige Partner den Unfall verursacht hatte. Er wurde zuhause angetroffen und stand unter deutlicher Einwirkung von Alkohol. Die Polizisten entnahmen eine Blutprobe und stellten den Führerschein des Mannes sicher. Er hatte sich bei dem Unfall leicht verletzt. Es entstand ein Sachschaden von knapp 15.000 Euro.

Rossmann-Filiale in der Unteren Straße am hellichten Tag überfallen

Am gestrigen Dienstagvormittag überfiel ein Unbekannter die Wipperfürther Filiale der Drogeriekette Rossmann in der Unteren Straße. Der Täter bedrohte das Personal mit einem Messer und konnte Bargeld erbeuten.

Gegen 11.10 Uhr betrat der bislang unbekannte Mann die Drogeriefiliale in der Unteren Straße und forderte das Personal unter Vorhalt eines Messers zur Herausgabe von Bargeld auf. Seine Beute verstaute er in einer dunklen Nylontasche, mit der er in Richtung Marktplatz flüchtete. Der Mann wird als 175 bis 180 cm groß und mit schlanker Statur beschrieben. Er soll gebrochen Deutsch gesprochen haben. Während der Tat trug er eine kurze, schwarze Jacke, welche in Brusthöhe grau abgesetzt war. Zudem war er mit einem grauen Kapuzenshirt, einer hellblauen Jeanshose und schwarzen Turnschuhen mit weißem Emblem bekleidet.

Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat Wipperfürth unter Tel. 02261-81990 entgegen.

Einbruchswelle im Wipperfürther Stadtgebiet

Herbstzeit, Einbruchszeit: Das bekamen jetzt mehrere Wipperfürther zu spüren, die in den vergangenen Tagen Opfer von Wohnungseinbrüchen wurden. Ganze fünf Mal schlugen die bislang allesamt unbekannten Täter in der ältesten Stadt des Bergischen Landes zu.

Gleich zwei Einbrüche fanden in der Zeit von 18 Uhr am Freitag und 11 Uhr am Samstag statt. In der Paul-Gerhardt-Straße hebelten die unbekannten Diebe ein zur Flurstraße hin gelegenes Fenster auf der Rückseite eines Einfamilienhauses auf. Dort durchsuchten sie das gesamte Haus und flüchteten mit bislang unbekannter Beute. In der Flurstraße selbst hebelten die Täter ebenfalls ein Fenster auf, um in ein gerade im Umbau befindliches Einfamilienhaus zu gelangen. Da das Gebäude wegen der Arbeiten nahezu leergeräumt war, konnten die Kriminellen in diesem Fall vermutlich keine Beute machen. Bereits am Freitag drangen Unbekannte in eine Erdgeschosswohnung in der Flurstraße ein, ebenfalls über ein aufgehebeltes Fenster an der Rückseite des Gebäudes. Die Tatzeit lag hier zwischen 12 Uhr und 21.45 Uhr.

In der Zeit zwischen Donnerstag und Sonntag schlugen Einbrecher im Leuchtenbirkener Weg zu. Hier hebelten sie eine Terrassentür auf, gelangten so ins Gebäude und durchsuchten es. Über eine mögliche Beute wurde bis jetzt noch nichts bekannt. Am Hausmannsplatz konnte sich am Freitag ein Unbekannter in die Wohnung einer 86-Jährigen schleichen. Sie kümmerte sich gerade um die Blumen vor dem Haus und hatte ihre Wohnungstür geöffnet gelassen. Der Kriminelle durchsuchte das Schlafzimmer der Seniorin und stahl Schmuck und Uhren.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang eindringlich darauf hin, dass gerade mit Beginn der dunklen Jahreszeit wieder mit einer Zunahme von Einbrüchen gerechnet werden muss. Wer verdächtige Beobachtungen mache, solle sich nicht scheuen, die Polizei zu verständigen. Hinweise nimmt die Polizei jederzeit unter dem kostenfreien Notruf 110 entgegen.