„Lachende Mühlenberghalle“: Viele Neuerungen im Wipperfürther Sitzungskarneval


Ab 2019 werden die großen Kölner Namen hier auftreten: Die Wipperfürther Mühlenberghalle

Im Wipperfürther Sitzungskarneval wird sich ab 2019 so einiges ändern: Neben einem neuen Namen erhält einer der Höhepunkte des oberbergischen Fasteleers ab sofort auch Unterstützung von vielen namhaften Kölner Künstlern. Und auch rund herum verspricht die kommende fünfte Jahreszeit so manche positive Überraschung…

Trotz ihres unumstrittenen Rufs als bergische Karnevalshochburg galt in Wipperfürth beim Sitzungskarneval bislang eher das Motto „klein, aber fein“. Die großen Kölner Bands und Künstler traten Jahr für Jahr im benachbarten Lindlar auf, während es in der Wipperfürther Mühlenberghalle zwar ebenfalls mit ordentlich Stimmung, aber doch eher recht gemütlich zuging. Um den närrischen Besuchern des Mühlenbergs in Zukunft noch weiter einzuheizen als bisher ohnehin schon, hat sich die Narrenzunft Neye so einige Neuerungen einfallen lassen, die schon ab 2019 so manches jecke Highlight mit sich bringen werden.

Die große Wipperfürther Sitzung wird künftig bereits nachmittags statt abends beginnen und unter dem Namen „Lachende Mühlenberghalle“ firmieren. Einlass ist dann bereits um 14.30 Uhr und Beginn um 15.30 Uhr. Zudem werden ab 2019 jedes Jahr bekannte kölsche Künstler und Bands in der Mühlenberghalle auftreten. Ziel der Narrenzunft ist es, die großen Kölner Namen langfristig auch in Wipperfürth zu etablieren. Dabei werden nicht jedes Jahr die gleichen Künstler auftreten – das Programm soll von Jahr zu Jahr variieren.

2020 kommen die Höhner und Cat Ballou

Die Sitzung in der kommenden Session findet am 9. Februar statt. Mit dabei ist unter anderem die Micky Brühl Band, dessen Frontsänger 29 Jahre lang bei den Paveiern aktiv war. Auch die Rabaue, bekannt zum Beispiel durch ihren letzten Sessionshit „Die Nacht ist nicht zum Schlafen da“, sind in der Mühlenberghalle am Start. Karten gibt es bereits jetzt über die Hotline der Narrenzunft (0176-97827812) oder bei der ergo-Versicherung Oliver Martin am Marktplatz. Erstmals wird es nach der Sitzung auch eine Aftershow-Party geben, bei der alle Sitzungsbesucher freien Eintritt haben. Einlass ist um 21 Uhr. Wer keine Zeit für die Sitzung am Nachmittag hatte, bekommt die Einlassbändchen für die Party für 6 Euro an allen Vorverkaufsstellen. Neben dem Live-Act, den Sternrockern, wird auch DJ Ulli auflegen und für jecke Stimmung sorgen.

Für das Jahr 2020 stehen zwei Top-Acts der „Lachenden Mühlenberghalle“ bereits fest: Sowohl die Höhner als auch Cat Ballou werden dem närrischen Publikum kräftig einheizen. Die Wipperfürther müssen künftig also nicht mehr zwingend in die Nachbarstädte, um Rang und Namen zu sehen. „Wir wollen mithalten und das Karnevalsgeschäft beleben. Da steckt kein Konkurrenzgedanke hinter, sondern wir wollen den Wipperfürther Karneval attraktiver gestalten und vor allem erhalten“, so die Narrenzunft Neye. Zudem sei es wichtig, der Jugend das Kulturgut Karneval näher zu bringen. „Der Karneval verbindet uns alle. Es ist und bleibt die größte Party in Wipperfürth! Da steckt die Narrenzunft viel Zeit rein und möchte es auch weiter vorantreiben.“

>> Narrenzunft Neye

Advertisements

„Wipperfürther Herbst“: Kölsche Tön mit Klüngelköpp am Sonntagabend


Jedäuf met 4711: Die kölsche Band „Klüngelköpp“

Am kommenden Wochenende ist es wieder so weit: Der „Wipperfürther Herbst“ steht an und verspricht vor allem in Sachen Bühnenprogramm wieder einige Höhepunkte. Als Abschluss des Stadtfests am Sonntagabend sind die „Klüngelköpp“ angekündigt.

Den Beginn macht wie immer traditionell der Wipperfürther Stadtlauf am Freitagabend, der in diesem Jahr bereits zum zwölften Mal stattfindet. Auf Grund der Bauarbeiten in der Unteren Straße führt der Lauf durch die Dr.-Eugen-Kersting-Straße, Radiumstraße und die Bahnstraße zurück auf die Hochstraße. Der Kindergartenlauf läuft durch die Untere Straße, biegt dann vor der Metzgerei Schulte links ab und läuft durch die Brandgasse zurück bis zur Bankengasse und dann auf den Marktplatz direkt zum Ziel. Alle Infos zum Stadtlauf gibt es hier.

Das Stadtfest wird am Samstag um 14 Uhr mit einem großen Kinderflohmarkt in der Gaulstraße eröffnet. Parallel dazu gibt es bei der Malaktion „Untere Straße kunterbunt“ sowie auf der Hüpfburg auf dem Marktplatz sicherlich viele strahlende Kinderaugen. Auf der Bühne wird ein Auftritt der Wipperfürther Tanzschule Böhlefeld für Stimmung sorgen, bevor abends mit der Rock-Coverband „SixSeven“ sowie ab 20 Uhr mit „NOYS’R’US“ kräftig weitergefeiert wird.

Der Sonntag beginnt mit einem großen Frühschoppen ab 11 Uhr auf dem Marktplatz. Um 13 Uhr legt auf der Bühne die Tanzschule Böhlefeld nach, bevor es um 14 Uhr mit den „Tanzmäusen“ rhythmisch weitergeht. Im Anschluss wird die sensationelle Stimme der Nachwuchskünstlerin Lisa Nötzel für Begeisterung sorgen und um 15 Uhr darf man gespannt sein auf die Darbietung von Nicola Wild und ihrer Gruppe. Die Cheerleader Phoenix haben ihren großen Auftritt um 16 Uhr, bevor es um 16.15 Uhr mit dem Studio Mobile sportlich bleibt und ab 16.45 Uhr die Bauchtanz-Künste von Absara Habiba bestaunt werden können. Gegen 17.30 Uhr findet dann die große Verlosung des Baustellenspiels mit Citymanagerin Mery Kausemann statt.

Nach dem verkaufsoffenen Sonntag mit unzähligen Aktionen der örtlichen Einzelhändler sowie vielen bunten Marktständen in der Innenstadt bildet der Auftritt der kölschen Stimmungsband „Klüngelköpp“ ab 20 Uhr den krönenden Abschluss des diesjährigen Stadtfests. Bekannt geworden durch ihre Hits wie „Jedäuf met 4711“, „Stääne“ und „Us kölschem Holz“, hat sich die Truppe um den Kürtener Frontsänger Frank Reudenbach längst als feste Größe in der Musikszene der Domstadt etabliert. Auf der Bühne am Marktplatz werden die Jungs mit Sicherheit für einiges an Gänsehaut sorgen, wenn es wieder heißt: „Wä einmol Kölle sing Heimat nennt“…

>> „Wipperfürther Herbst“ auf Facebook

Stadtjubiläum: „wipp800.de“ ist online


Screenshot von wipp800.de – Die Seite zum Wipperfürther Stadtjubiläum

Nur noch ein knappes halbes Jahr, dann ist es endlich soweit: Die älteste und zweifelsohne schönste Stadt des Bergischen Landes feiert ihr 800-jähriges Bestehen. Dazu wurde nun eine spezielle Internetseite eröffnet, die allen Bürgern und Besuchern der Stadt einen Überblick über die zahlreichen Veranstaltungen im Jahr 2017 geben soll.

Das Jahr 2017 wird ein ganz Besonderes für Wipperfürth und seine Bewohner: Denn die stolze Hansestadt an der Wupper wird im kommenden Jahr nicht nur 800 Jahre alt, auch die 34. Auflage des „Westfälischen Hansetages“ wird in der oberbergischen Stadt zu Gast sein. Unter anderem werden sich am 1. und 2. Juli die im westfälischen Hansebund vertretenen Städte auf dem Marktplatz präsentieren, auf dem Klosterplatz findet ein Mittelaltermarkt statt und rund um den Hausmannsplatz wartet ein „Fest der Begegnung“ auf die Besucher. Erfahrungsgemäß werden die Hansetage von mehreren 10.000 Menschen aus Nah und Fern besucht.

Neben einer großen Auftaktveranstaltung im Januar und vielen im ganzen Jahr anlässlich des Jubiläums stattfindenden vielfältigen Programmpunkten stellt das „WippFestival“ wohl das ultimative Highlight zum 800-jährigen Bestehen der Hansestadt dar. Dieses schließt vom 3. bis 9. Juli unmittelbar an den Hansetag an und soll ein großes Bürgerfest werden. Dabei dürfen sich die Besucher auf einige Überraschungen freuen: Neben Kunst, Theater, Musik und Sport in der ganzen Stadt werden auch die Genießer kulinarischer Köstlichkeiten nicht zu kurz kommen.

Sämtliche Veranstaltungen im Jubiläumsjahr sowie das Programm zum 34. Westfälischen Hansetag sind auf wipp800.de zu finden. Die Seite wird regelmäßig aktualisiert und erweitert, viele Planungen sind allerdings zur Zeit noch nicht abgeschlossen.

>> wipp800.de: Stadtjubiläum 2017 – Feiern Sie mit!
>> Jubiläumsjahr und Hansetag auf Facebook

„Winterzauber“ zur Eröffnung der Bahnstraße


Die komplett neu gestaltete Bahnstraße

Es ist soweit: Die erste Straße der Wipperfürther Innenstadt wurde im Zuge des „Integrierten Handlungskonzepts“ (InHK) komplett neu gestaltet und wird am kommenden Samstag im Rahmen eines „Winterzaubers“ offiziell eröffnet.

Zwar wurde die Bahnstraße schon gut eine Woche vorher wieder für den Verkehr freigegeben, jedoch soll der Abschluss dieses ersten Bauabschnitts im Rahmen der Umsetzung des InHKs noch einmal gebührend gefeiert werden. Mit Fertigstellung der Bahnstraße verfügt Wipperfürth nun über eine moderne, barrierefreie Einkaufsstraße mit ansprechender Beleuchtung und Möblierung, die bereits einen kleinen Vorgeschmack auf das zukünftige Erscheinungsbild der Innenstadt bietet. Zudem wurde eine freundlicherweise von der Volksbank Wipperfürth-Lindlar eG gestiftete, digitale Informationsstele installiert, die in Zukunft über die Stadt, Veranstaltung und touristische Angebote informieren soll. Der Verkehr in der Bahnstraße wird jetzt in beiden Richtungen geführt, vom Kreisel Radiumstraße kommend in Richtung Hochstraße und umgekehrt.

Am Samstag wird die Bahnstraße um 10 Uhr durch Bürgermeister Michael von Rekowski offiziell eröffnet. Anschließend enthüllt Helmut Vilmar, Vorstand der Volksbank Wipperfürth-Lindlar eG, eine von der Volksbank gestiftete digitale Informationsstele. Für das leibliche Wohl sorgen die ansässigen Händler – und das auch noch gratis. Wer möchte, kann eine Spende abgeben, die dem ebenfalls in der Bahnstraße ansässigen Verein „Noh Bieneen“ zu Gute kommt. Der Nikolaus und die Musikschule Wipperfürth werden das Programm weihnachtlich abrunden. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich zum „Winterzauber“ in der Bahnstraße eingeladen.

>> „Winterzauber“ auf Facebook

Gut besuchter Infoabend zu „Wipp800“


Bürgermeister Michael von Rekowski begrüßt die Besucher des Infoabends

Rund 250 Besucher kamen am Donnerstagabend in die Drahtzieherei, um sich über das Wipperfürther Stadtjubiläum „Wipp800“ im Jahr 2017 zu informieren. Auch zum im gleichen Jahr stattfindenden „Westfälischen Hansetag“ gab es Informationen.

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus: Im Jahr 2017 stehen gleich zwei große Veranstaltungen an, die einiges an Vorplanung benötigen. Zu diesem Zweck fand am Donnerstagabend in der Drahtzieherei eine Infoveranstaltung statt, um die zahlreich erschienenen interessierten Besucher über das weitere Vorgehen zu informieren. Dabei stellten Dirk Osberghaus und Franziska Körber von der Lenkungsgruppe „Wipp800“ zunächst die ersten Details zum „34. Westfälischen Hansetag“ vor, den Wipperfürth im Jahr 2017 ausrichten wird.

48 westfälische Hansestädte werden sich vom 30. Juni bis 2. Juli 2017 an Ständen in der Wipperfürther Innenstadt auf einem Hansemarkt präsentieren. Auf dem Hausmannsplatz ist ein „Fest der Kulturen“ geplant und auf dem Klosterberg soll ein Mittelaltermarkt stattfinden. Zudem gibt es ein Spielareal für Kinder sowie ein buntes Rahmenprogramm auf den Bühnen der bespielten Plätze. Erwartet wird für das Wochenende, basierend auf Erfahrungen von vergangenen Hansetagen, eine Gesamtbesucherzahl von 40.000 Personen. Um einem Verkehrschaos vorzubeugen, ist die Einrichtung von Park-and-Ride-Plätzen mit Shuttlebussen zwischen Stadtrand und City geplant.

Direkt nach dem Hansetag schließt sich vom 3. bis 9. Juli das „WippFestival“ an: In dieser Woche, dem Höhepunkt des Festjahres, soll die Identifikation der Wipperfürther mit ihrer Stadt sowie die Zusammengehörigkeit gestärkt werden. An den Werktagen sind verschiedene zielgruppenspezifische Programmpunkte geplant, die beispielsweise die Senioren, die Schulen und die Vereine in den Fokus rücken sollen. Das Wochenende am 8. und 9. Juli ist dann als ein „Dankeschön“ an die Bevölkerung für ihren unermüdlichen und ehrenamtlichen Einsatz gedacht. Unter anderem wird ein umfangreiches Bühnenprogramm mit bekannten Showacts stattfinden.

Das Motto von „Wipp800“ lautet „Wir zusammen – Von Wipperfürthern für Wipperfürther“. Dementsprechend lebt das Festjahr sowie insbesondere die unterjährigen Veranstaltungen vom Engagement und von den Ideen der Bürgerschaft. Wer sich selbst mit eigenen Vorstellungen und Anregungen zu Veranstaltungen oder Aktionen einbringen möchte, kann sich auf der Internetseite der Stadt Wipperfürth über die Kriterien und konzeptionellen Überlegungen informieren und dort auch die Unterlagen zur Einreichung abrufen.

Stadtfest: Paveier bilden krönenden Abschluss

Am kommenden Wochenende ist es so weit: Das Stadtfest steht an und verspricht vor allem in Sachen Bühnenprogramm um einiges abwechslungsreicher zu werden als in den vergangenen Jahren. Als Höhepunkt sind die „Paveier“ angekündigt.

„Ein Stadtfest, wie es früher einmal war“: Das war offenbar der Wunsch vieler Wipperfürther, wenn man sie nach ihren Vorstellungen zum größten Volksfest der Hansestadt fragte. Ein Stadtfest, wie es früher einmal war, wünscht sich wohl auch der ESW, der in diesem Jahr ein mehr als ansehnliches Programm auf die Beine gestellt hat, das diesem Ziel schon sehr nahe kommt. Neben den zahlreichen Angeboten der vielen Buden sowie des Einzelhandels in der Innenstadt ist es vor allem das Bühnenprogramm auf dem Marktplatz, der die Massen begeistern soll.

Den Beginn macht traditionell der Wipperfürther Stadtlauf am Freitagabend, der in diesem Jahr bereits zum elften Mal stattfindet. Diesmal mit einer kleinen Änderung im Streckenverlauf: Auf Grund der Bauarbeiten wird der Lauf im oberen Bereich der Unteren Straße über die Straße „Am Wall“ umgeleitet. Zudem fällt der Streckenabschnitt über die Bahn- und Schützenstraße weg, da der Straßenbelag dort noch nicht durchgängig fertiggestellt wurde. Die Verletzungsgefahr für die Läufer wäre zu hoch. Alle weiteren Infos zum Stadtlauf gibt es hier. Unmittelbar im Anschluss an den Lauf steigt auf dem Marktplatz eine große After-Run-Party.

Auch am Samstagabend ist auf und rund um den Marktplatz Partystimmung angesagt. Nach der passenden Einstimmung durch DJ KROKO wird die Bühne ab 20 Uhr durch die Gruppe „Beatify“ gerockt. Die siebenköpfige Formation begeistert ihr Publikum mit aktuellen Hits sowie Classic-Pop und Rocksongs der letzten 40 Jahre. Im Programm sind unter anderem Titel von Daft Punk, Kings of Leon, Maroon 5, Sunrise Avenue, Billy Idol, Bon Jovi und Depeche Mode.

Ab etwa 21.30 Uhr werden sich einige Besucher des Marktplatzes wohl verwundert die Augen reiben: Steht dort etwa die wieder auferstandene Whitney Houston auf der Bühne? Nein, denn mit „Ikenna“ ist das wohl beste Double der 2012 verstorbenen Künstlerin weltweit in Wipperfürth zu Gast. Selbst der US-Sender CNN verwechselte Ikenna bereits mit Houston, was sowohl in Sachen Aussehen als auch im Hinblick auf ihre Sangeskünste einem Ritterschlag gleichkommt.

Der Sonntag steht auf dem Marktplatz nach einem zünftigen Platzkonzert mit kombiniertem Frühschoppen durch den Musikverein Thier (11 Uhr) ganz im Zeichen von Sport und Tanz. Unter anderem werden junge und alte Besucher ab 14 Uhr durch verschiedene Kinder-Tanz-Shows sowie Vorführungen der beiden Wipperfürther Fitnessstudios „Life Time“ und „Mobile“ begeistert. Zudem gibt es um 17.30 Uhr die Möglichkeit, interessante Einblicke in den orientalischen Tanz durch einen Auftritt der Schülerinnen Samar zu erhalten.

Den Schluss- und damit wohl auch absoluten Höhepunkt des Stadtfestes setzt am Sonntagabend die beliebte kölsche Band „Paveier“. Mit ihren zahlreichen Karnevalshits wie „Schön ist das Leben“, „Ich han de Musik bestellt“ und „Buenos Dias Mathias“ machten sie sich weit über die Domstadt hinaus einen Namen und werden schon längst in einem Atemzug mit Karnevalsgrößen wie Brings, Höhner und Bläck Fööss genannt. Auf dem Wipperfürther Marktplatz werden sie ab 20.45 Uhr mit Sicherheit für einen stimmungsvollen Ausklang des Wochenendes sorgen.

Brings in der „Drahte“: Mitsingen erwünscht

In knapp zwei Wochen bekommt die Alte Drahtzieherei an der Wupperstraße mal wieder hohen Besuch: Die kölsche Kultband „Brings“ gibt sich die Ehre und beglückt die zahlreichen Wipperfürther Besucher mit einer ganz besonderen Konzertreihe: „Singsulautdekanns“. Auch ein Überraschungsgast ist angekündigt.

„Gänsehaut“ und „phänomenal“ waren nur zwei der Wörter, die Besuchern von „Singsulautdekanns“ über die Lippen gingen. Ein durchweg positives Echo fand die Konzertreihe von Brings bislang immer dort, wo sie schon stattfand. Jetzt kommt die beliebte Kölschrock-Band auch zu uns nach Wipperfürth und das mit einer Veranstaltung der besonderen Art: „Singsulautdekanns“ kommt mit einem Minimum an Technik aus, gespielt wird live und unplugged. Dabei geben Brings nicht nur ihre größten Hits wie „Superjeilezick“ oder „Kölsche Jung“ zum Besten, sondern auch stillere und mitunter auch unbekanntere Titel, die sonst nur selten gespielt werden. Und laden ihr Publikum dazu ein, nicht nur zuzuhören, sondern auch mitzusingen.

>> Mittwoch, 16. September; Einlass: 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr
>> Alte Drahtzieherei

25 Weine hoch über den Dächern der Stadt

Zum ersten Mal werden hoch über den Dächern der ältesten Stadt des Bergischen Landes edle Tropfen verköstigt: Am kommenden Wochenende steigt drei Tage lang das erste Weinfest auf dem neu gestalteten Platz des Wipperfürther Klosterbergs.

Von Freitag bis Sonntag steigt am neu gestalteten Aussichtspunkt auf dem Klosterberg das erste Weinfest in Wipperfürth. Bei etwa 25 verschiedenen Weinen von exklusiven Weingütern aus Deutschland und Italien kann man es sich gut gehen und die Seele baumeln lassen. Zudem werden kulinarische Spezialitäten wie Flammkuchen angeboten.

>> Freitag: 18-24 Uhr, Samstag: 15-24 Uhr, Sonntag: 11-18 Uhr

Viel Kritik an „Weihnachtsshopping“


Schöner ohne „Weihnachtsshopping“? Der Wipperfürther Marktplatz.

Überhaupt nicht gut an kam das sogenannte „Weihnachtsshopping“ an diesem Sonntag bei einem Großteil der Wipperfürther. Die Ansammlung von einzelnen Ständen und Buden auf dem Marktplatz sei „schlimm“, „peinlich“ und eine „Lachnummer“.

Sonntagnachmittag, 15 Uhr. Langsam setzt die Dämmerung ein und einigermaßen kalt ist es auch. Eine gute Gelegenheit also, mal gemütlich über den Weihnachtsmarkt zu schlendern und die adventliche Stimmung zu genießen. Doch um dies tun zu können, muss man als Wipperfürther an diesem Sonntag schon in die Nachbarstadt Hückeswagen fahren. Auf dem Marktplatz der Hansestadt findet nämlich augenscheinlich der ganz normale Wochenmarkt statt: Fliegende Händler mit Kleidung, Handtaschen und Billigschmuck sowie diverse Fressbuden bestimmen das Bild. Dazu passt auch, dass dieses Event im Vorfeld nichtmals als „Weihnachtsmarkt“, sondern als geradezu abwiegelnd daherkommendes „Weihnachtsshopping“ angepriesen wurde.

Die Besucher des Marktplatzes fanden dann auch eindeutige Worte zur Veranstaltung: Es sei ein peinlicher „Ramschbuden-Weihnachtsmarkt“ und eine „Unverschämtheit“, für die „man sich schämen“ sollte. Immer wieder wurde auch Kritik am Vorgehen der Stadt laut, deren Unterstützung für die Vereine sowie das Stadtmarketing in Frage gestellt wurde:

„Mittlerweile glaub ich die ‚Stadt‘ will garnicht das hier was produktives und attraktives statt findet. Kann mir nicht erklären wie man ein Stadtbild so über die Jahre kaputt machen kann. Bin extrem enttäuscht von der Entwicklung unserer Stadt. Ich hab mich heute echt geschämt. Es wird immer peinlicher. Vereine gehen kaputt auch weil die Unterstützung von der Stadt fehlt. Das heute ist der nächste Beweis das da keinem was dran liegt.“ (Sandra S., via Facebook)

„Das was ihr am WE gesehen habt, ist das Ergebnis von einem nicht funktionierenden Stadtmarketing. Letzendlich werden jedes Jahr die Einzelhändler aus Wipp aufgefordert, sich am kommerziellen Weihnachstmarkt zu beteiligen. Die Interesse ist gleich null. Warum, wieso? Interessenkonflikte, Kosten, aber auch mangelende Interesse der Einwohner?“ (Michael C., via Facebook)

Oftmals wurde auch der Vergleich zum stets gut besuchten „alternativen“ Adventsmarkt gezogen, der vor einer Woche stattfand. Dass dessen Holzbuden regelmäßig auf dem Hausmannsplatz stehen und der Marktplatz stattdessen mit Plastikständen voll von Billig-Schnickschnack und Fressbuden bestückt wird, zeigt das Dilemma auf, in dem die Hansestadt steckt. Es muss sich zeigen, ob der ESW und die Stadt künftig an einem Strang ziehen und in der Lage sind, einen Weihnachtsmarkt auf die Beine zu stellen, der dem historischen Ambiente der alten Hansestadt würdig ist. Falls dies nicht der Fall ist, sollte es eine Überlegung wert sein, es mit dem Weihnachtsmarkt lieber ganz sein zu lassen und stattdessen in andere Veranstaltungen zu investieren.

Denn fest steht: Seit Jahren stellt das „Weihnachtsshopping“ auf dem Marktplatz mit unansehnlichen Ständen fliegender Händler eine von den Wipperfürthern alles andere als gern gesehene Erscheinung dar. Noch dazu droht das „Event“, die touristisch wirksame Außendarstellung der Stadt mit ihrem mittelalterlich anmutenden Marktplatz als Anziehungspunkt ins Negative zu verkehren und Interessenten für andere Veranstaltungen wie dem Stadtfest nachhaltig abzuschrecken. Es muss dringend etwas geschehen, damit Wipperfürth vor allem in Konkurrenz zu den Nachbarstädten nicht den Anschluss verliert. In Hückeswagen freut man sich bereits.

Marktplatz taucht wieder ins Mittelalter ab

Zum zehnten Mal hält am Wochenende das Mittelalter Einzug in Wipperfürth. Auf dem in den Vorjahren stets gut angenommenen Mittelaltermarkt werden erneut Ritter, Gaukler und Minnesänger die Besucher begeistern. Am verkaufsoffenen Sonntag gibt es zudem wieder die Möglichkeit, den Wipperfürther Einzelhandel zu erkunden.

Im Gegensatz zum „Bergischen Weihnachtsmarkt“, der in den letzten Jahren eher ein tragikomisches Bild abgab, versprühte der mittelalterliche Martinsmarkt bislang noch in jedem Jahr seines Bestehens einen ursprünglichen und historischen Charme auf dem Wipperfürther Marktplatz und den umliegenden Gassen der Innenstadt. Und auch in diesem Jahr lässt der Geruch von Weihrauch und Myrrhe sowie dem klassischen Met den Besucher in längst vergangene Zeiten eintauchen. Besonders nach Einbruch der Dunkelheit lohnt sich ein Vorbeischauen auf dem Markt, der dann bei stimmungsvoller Beleuchtung ein geradezu mystisches Flair annimmt.

Dafür sorgen neben mittelalterlicher Musik mit Dudelsack, Drehleier, Trommel und Minnesang nicht zuletzt auch die kulinarischen Angebote: So darf bei einem Besuch auf dem Markt ein Stück Wildfleisch sowie eine Tasse „Maurischer Bohnentrunk“ oder „Burgundischer Glühwein“ nicht fehlen. Zudem werden zahlreiche Bier- und Weinspezialitäten angeboten. Mehrmals am Tag wird darüber hinaus das historische Martinsspiel aufgeführt, an dessen Ende die ein oder anderen Weckmänner an die kleinen Besucher verteilt werden. Mit dabei: Die Märchenerzählerin Fabulix, die zu späterer Stunde auch mal ein paar Geschichten für Erwachsene bereithält.

Gerade angesichts des für das Wochenende angekündigten recht trockenen Herbstwetters könnte sich insbesondere am verkaufsoffenen Sonntagnachmittag ein Besuch in der Innenstadt lohnen. Neben dem mittelalterlichen Spektakel auf dem Marktplatz haben ab 13 Uhr zahlreiche Geschäfte in der City geöffnet und bieten spezielle Aktionen für ihre Kunden an.

>> Burgenmarketing: 10. mittelalterlicher St. Martinsmarkt