Ostlandstraße: Randalierer zerstören Hinweistafel


Die zerstörte Hinweistafel an der Ostlandstraße

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag zerstörten bislang unbekannte Randalierer eine Hinweistafel an der Ostlandstraße. Sie warfen einen Gullydeckel hinein. Ein Anwohner wurde von dem Lärm geweckt, konnte die Täter aber nicht mehr erkennen.

Gegen 2 Uhr warfen die flüchtigen Täter einen Gullydeckel in die beleuchtete Hinweistafel der Stadt Wipperfürth. Ein Anwohner der Ostlandstraße wachte durch den Lärm auf. Als er aus dem Fenster sah, waren der oder die Randalierer allerdings bereits geflohen. Die Tafel wurde vor drei Jahren von der Stadt installiert und sollte auf die Sport- und Bildungseinrichtungen auf dem Mühlenberg hinweisen. Es hatte rund 4.600 Euro gekostet.

Hinweise an das Kriminalkommissariat Wipperfürth unter Tel. 02261-81990.

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LTW 2017: So hat Wipperfürth gewählt


Das Wahlergebnis der Landtagswahl 2017 für Wipperfürth

Auch in Wipperfürth wird die CDU erwartungsgemäß stärkste Kraft. Die FDP erlangt mit über 13 Prozent eines ihrer bislang besten Ergebnisse in der Hansestadt. AfD und Linke bleiben mit jeweils deutlich unter 5 Prozent hinter dem Landesschnitt zurück.

Alle Daten und Statistiken zum Nachlesen gibt es hier.

Offener Brief zur Situation beim TSV Hämmern

Der Streit beim TSV Hämmern artet zu einer Schlammschlacht aus. Nachdem der Vorstand die Footballer rauswarf und in der Folge immer wieder Kommunikationsprobleme im Verein auftraten, eskaliert die Auseinandersetzung nun erneut. Wir geben an dieser Stelle ungekürzt einen offenen Brief des TSV-Mitglieds Martin Graffenberger wieder.

Als Mitglied des TSV Hämmern habe ich es nicht leicht, Euch – den Vorstand – zu erreichen. E-Mails werden nicht beantwortet und offenbar findet sämtliche Kommunikation lediglich öffentlich statt. So musste ich aus der Zeitung erfahren, dass meine Abteilung geschlossen wurde. Auch das Datum der Jahreshauptversammlung wurde mir über die Presse gewahr.

Habe ich bis gestern Mittag noch gedacht, dass man dies auf der JHV am Dienstag klären kann, so erreichte mich abends der besorgte Anruf einer Mutter eines Jugendfußballers. Sie wurde vom Vorstand (also Euch) informiert, dass ihr Erscheinen am Dienstag wichtig ist, da die Footballer den Vorstand stürzen und die Fußballabteilung schließen wollen.

Genau in diesem Moment war mein Siedepunkt erreicht, denn wie schon mehrfach in der Presse, so verbreitet Ihr nun auch persönlich „Alternative Fakten“. Da Ihr aber nicht die USA regiert, sondern lediglich einem gemeinnützigen Verein in Deutschland vorsteht, frage ich mich, ob Ihr mit dem StGB vertraut seid. Hier zuerst der §186 – Üble Nachrede.

Ich nutze somit erneut das Auskunftsrecht als Mitglied und frage:

  • Womit belegt Ihr Eure Aussage, dass die Footballer keine Jugendarbeit fördern und die Mannschaften im Jugendfußball auflösen?
  • Wie belegt Ihr die in der Presse gemachten Äußerungen über schwere Verstöße der Abteilung
    (wirtschaftlich und persönlich, kann eine Abteilung überhaut persönlich verstoßen?)

Wenn Ihr dies nicht könnt, bin ich gerne bereit, Eure Straftat durch einen ebenfalls veröffentlichten Widerruf für mich als nichtig zu betrachten.

Ihr werft der Abteilung weiterhin vor, dass wir Beitrag schulden. Davon ab, dass eine Abteilung keine Beiträge schulden kann, stellt sich mir hier die Frage, warum Ihr die entsprechenden Mitglieder nicht mahnt. Obliegt es nicht dem Kassenwart, das Geld einzufordern?

Wo wir bei diesem Thema sind, so frage ich mich, welche Position ich nun im Verein einnehme. Da ihr die Abteilung Football geschlossen habt, fällt der abteilungsgebundene Beitrag weg. Dennoch wurde mein SEPA-Mandat gebraucht, um diesen einzuziehen. Auch hier bitte ich um Klärung, denn der Missbrauch dieser Befugnis und aller anderen Footballbeitragsmandate fällt wieder in den Bereich StGB. Diesmal §266 – Untreue.

Ich dachte bisher, dass die Geschäftsführer eines Handwerkbetriebs und einer Event-Firma etwas umsichtiger mit Vereinbarungen und dem Geld anderer Menschen umgehen.

Doch wo wir beim Geld sind, will ich da auch bleiben. Es verwundert mich, dass trotz des Einzugs sämtlicher Beiträge wichtige Rechnungen nicht bezahlt werden. Alarmierend hierbei ist, dass den Kassenprüfern vom Kassenwart gesagt wurde, dass weder die satzungsbedingt verpflichtende jährliche Prüfung stattfindet, noch auf der JHV ein Bericht über die Kasse erfolgen wird.

Wurden denn die Spiellizenzen für unsere C-, E- und F-Jugenden bezahlt? Hier frage ich schon alleine, da Ihr die Footballer nicht wollt und eine 1. Mannschaft dieses Jahr nicht existiert, ob dann der Platz überhaupt bespielt wird. Außerdem mache ich mir Gedanken, was aus dem Platz wird, wenn der TSV durch Eure strafbaren Handlungen und Versäumnisse nicht mehr im Spielbetrieb existiert. Was ist da mit der Pacht. Die Stadt hat hier nicht wenig Geld in den Platz investiert aber alleinig unter der Auflage den Pachtvertrag erhalten, dass wir – der TSV Hämmern – ihn nutzen.

Wir sind ein gemeinnütziger Verein, der sich der Förderung des Sports verschrieben hat. In der mir bei Eintritt ausgehändigten Satzung existiert keine Möglichkeit des geschäftsführenden Vorstandes einzelne Abteilungen zu schließen. Ein Mitgliederaufnahmestopp ist nicht vorgesehen und widerspricht dem Zweck gemäß Satzung. Damit habt Ihr doppelt satzungswidrig gehandelt. Ihr proklamiert, dass Football den Rasen zu sehr belastet, habt aber einen Nutzungsvertrag angeboten, wenn die Abteilung aus dem Verein tritt, wie passt das zusammen? Auch hier handelt Ihr gegen das Interesse des TSV.

Ihr erhebt Vorwürfe und äußert Euch derart, dass jeder Leser annehmen muss, dass diese faktisch belegbar sind, auf Anfrage nach Belegen reagiert Ihr jedoch nicht. Eine Kassenprüfung wird ebenso abgewiesen, wie eine Auskunft über Mitgliedslisten.

Ich erwarte den satzungsgemäß erforderlichen Bericht des Vorstandes, besonders des Kassenwartes. Da diverse Rechnungen nicht bezahlt wurden, satzungswidrig SEPA-Mandate missbraucht wurden und eine Kassenprüfung verweigert wird, muss ich sonst zum Schutze des Vereins davon ausgehen, dass Ihr als Vorstand bewusste Insolvenzverschleppung betreibt. Hierzu sei Euch §42 BGB ans Herz gelegt.

Des Weiteren erwarte ich, dass ich am Ende der JHV weiß, welcher Art meine Mitgliedschaft ist und dass eventuell erschlichene Beiträge entsprechend erstattet werden.

Abschließend bleibt mir nur noch übrig, Eure Motive zu erfragen. Das ganze Hin und Her fing an, als bei der letzten JHV Christian Fröhlich als Gegenkandidat zu Dir, Stefan Eckel aufgestellt wurde. Bei rund 30 anwesenden, stimmberechtigten Footballern und ca. 15 stimmberechtigten Fußballern und Skatspielern wurdest Du mit einer Stimme Vorsprung wiedergewählt. Seitdem ist Eure Stimmung verschnupft, aber warum? Weil wir Euch beim Wort genommen haben und die Satzung beherzigten? Monatelang habt Ihr doch immer wieder gesagt: Ja, Ihr seid die größte Fraktion bei uns, Ihr müsst auch in den Vorstand. Wenn doch der geschäftsführende Vorstand alleinentscheidend ist und der erweiterte Vorstand keinerlei Aussagekraft hat, welchen Vorstand habt Ihr denn gemeint? Ich habe Martin Weiss sogar noch gefragt und er hat mir bestätigt, dass der geschäftsführende Vorstand gemeint ist.

Ich hoffe bis spätestens Dienstag auf entsprechende Informationen.

Euer Mitglied

Martin Graffenberger

Zum elften Mal: Wipperfürther Stadtmeister 2017 im Schwimmen stehen fest


Gut gefüllt war das Walter-Leo-Schmitz-Bad am vergangenen Samstag

(dlrg) Am vergangenen Samstag war es wieder soweit: Zum elften Mal fanden die Stadtmeisterschaften im Schwimmen im Walter-Leo-Schmitz-Bad statt. Die DLRG konnte zu den Wettkämpfen eine hohe Zahl an Schwimmerinnen und Schwimmern begrüßen.

Auch zahlreiche Fans fanden den Weg ins Schwimmbad. Die Sportler mussten in Abhängigkeit von ihrem Alter jeweils ein oder zwei Disziplinen absolvieren. Nach insgesamt 34 spannenden Läufen standen die neuen Stadtmeister fest:

  • AK 8 m: Felix Eicker, KGS St. Nikolaus
  • AK 8 w: Eva Volkenrath, KGS St. Antonius
  • AK 9 m: Jonas Voswinkel, KGS St. Nikolaus
  • AK 9 w: Jona Schwamborn, KGS St. Antonius
  • AK 10 m: Adrian Flossbach, KGS St. Antonius
  • AK 10 w: Charlotte Heckersbruch, TV Wipperfürth
  • AK 11/12 m: Tetje Fröhlich
  • AK 11/12 w: Sonja Saeger, EVB Gymnasium
  • AK 13/14 m: Johann Thiele, TV Wipperfürth
  • AK 13/14 w: Henriette Tschernich, DLRG Marienheide
  • AK 15/16 m: Jakob Tschernich, DLRG Marienheide
  • AK 15/16 w: Johanna Schreiber, DLRG OG Kürten
  • AK 17/18 m: Fabian Thumm, DLRG Brühl
  • AK 17/18 w: Alexandra Retzlaw, DLRG Marienheide
  • AK offen m: Frederic Stock, DLRG Brühl
  • AK offen w: Elke Berges, DLRG Marienheide

Neben den Einzelwettbewerben ermittelten auch zahlreiche Staffeln ihre Stadtmeister. An den Staffelwettkämpfen nahmen die KGS St. Nikolaus, die KGS St. Antonius, die Hermann-Voss-Realschule, das Team Bürgerbad Hückeswagen, der TV Wipperfürth, die DLRG Marienheide und die DLRG Wipperfürth teil. Der vom Stadtsportverband gestiftete Preis für den teilnehmerstärksten Verein ging auch dieses Jahr wieder an den TV Wipperfürth unter der Leitung von Thomas Kratzke. Den Titel der teilnehmerstärksten Schule konnte die St. Antonius Grundschule mit 30 Einzelstartern und 7 Staffeln verteidigen. Damit sicherten sich die KGS St. Antonius und der TV Wipperfürth wiederholt die Pokale und das damit verbundene Preisgeld.

Insgesamt freute sich die DLRG über 91 Einzelschwimmer und 18 Staffeln, die aus jeweils 4 Schwimmern bestehen. Die Teilnehmerzahlen sind im Vergleich zum Vorjahr nur leicht gefallen. Ein besonderer Dank gilt den Lehrern und Trainern, die ihre Schützlinge so zahlreich an den Start brachten. Für die Zukunft dürfen gerne noch mehr Kinder, Jugendliche und Erwachsene die Veranstaltung durch ihre Teilnahme weiter aufwerten. Die Ergebnislisten können auf der Webseite der DLRG eingesehen werden. Außerdem können sich interessierte Schwimmer und Nichtschwimmer dort über weitere Angebote der DLRG-Ortsgruppe Wipperfürth informieren.

Dieses Jahr wird auch wieder ein 24-Stunden-Schwimmen im Rahmen der Wipperfürther 800-Jahr-Feier veranstaltet. Das Event findet vom 24. Juni ab 10 Uhr bis 25. Juni um 10 Uhr im Walter-Leo-Schmitz-Bad statt. Jeder Schwimmer, der mindestens eine Bahn schwimmen kann, ist herzlich eingeladen und erhält dafür mindestens eine Urkunde.

>> DLRG Wipperfürth

Oberbergische Bundestagsabgeordnete stellt Strafanzeige gegen Björn Höcke


Online-Strafanzeige gegen Björn Höcke (AfD) wegen Volksverhetzung

Die oberbergische Bundestagsabgeordnete Michaela Engelmeier (SPD) kündigte am gestrigen Abend an, den AfD-Funktionär Björn Höcke nach seiner umstrittenen Rede am Dienstag in Dresden wegen Volksverhetzung anzuzeigen.

Die 56-jährige SPD-Politikerin erklärte am Mittwochabend auf ihrer Facebook-Seite, dass sie sich dazu entschlossen habe, gegen Höcke Strafanzeige zu stellen. „Immer nur reden und empört aufschreien hilft nicht viel. Volksverhetzung ist ein schwerwiegender Strafbestand!“, so Engelmeier. Damit steht die Oberbergerin nicht allein da: Auch die Linken-Fraktionsvorsitzenden Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch kündigten am Mittwoch an, Anzeige gegen den AfD-Vertreter zu erstatten. Zudem fordern die Bundestagsabgeordneten Eva Högl (SPD) und Özcan Mutlu (Grüne), die Thüringer Landtagsabgeordnete Katharina König (Linke) und Anwalt Mehmet Daimagüler, der die Angehörigen eines NSU-Opfer im Prozess gegen die mutmaßliche Rechtsterroristin Beate Zschäpe vertritt, ein Disziplinarverfahren gegen den verbeamteten Geschichtslehrer.

Björn Höcke hatte bei einer Rede am Dienstag im Dresdner Brauhaus Watzke zum Berliner Holocaust-Mahnmal gesagt, dass „wir Deutschen“ das einzige Volk seien, „das sich ein Denkmal der Schande ins Herz der eigenen Hauptstadt gepflanzt hat“. Der deutsche Gemütszustand sei der „eines brutal besiegten Volkes“. Zu seinen politischen Zielen stellte Höcke zudem fest: „Ich zeige euch den langen entbehrungsreichen Weg zum absoluten Sieg! Denn die AfD braucht den absoluten Sieg!“. Seine Anhänger forderte er dazu auf, sich „im Dienst am Vaterland“ zu „verzehren“. „Ich möchte euch als neue Preußen!“, so der 44-Jährige in seiner Rede.

Hochstraße: Geldbörse aus Geschäft geklaut

Ein bislang unbekannter Täter entwendete am Mittwochnachmittag in einem Geschäft in der Hochstraße eine Geldbörse und flüchtete anschließend mit einem alten, schwarzen Ford Mondeo in Richtung Marktplatz.

Der Mann betrat am Mittwoch gegen 15.30 Uhr das Geschäft, während sich der Geschädigte in den hinteren Räumen des Gebäudes aufhielt. Der „Kunde“ nutzte die Gelegenheit und nahm eine auf dem Schreibtisch liegende Geldbörse an sich. Hiermit flüchtete er umgehend und stieg in einen alten, schwarzen Ford Mondeo, mit dem er in Richtung Marktplatz davon fuhr.

Bei dem Täter soll es sich um einen 25 bis 30 Jahre alten Mann mit athletischer Figur handeln. Er war zwischen 180 und 190 cm groß, hatte dunkle kurze Haare sowie einen dunkleren Hauttyp. Während der Tat soll der Unbekannte einen schwarzen, modernen Strickpullover getragen haben. Wer Hinweise zu dem Mann oder dem PKW geben kann, möge sich mit dem Kriminalkommissariat Wipperfürth unter Tel. 02261/81990 in Verbindung setzen.

Petition will „Fuchsmassaker“ in Hückeswagen und Wipperfürth verhindern


Bislang unterstützen mehr als 4.000 Personen die Petition

Eine Petition richtet sich zur Zeit gegen die vom 7. bis 14. Januar geplante Winterfuchsjagd durch den Hegering in den Stadtgebieten von Hückeswagen und Wipperfürth. Die mehr als 4.000 Unterstützer der Petition sehen keinerlei Gründe für die alljährliche Bejagung mehr. Wir geben an dieser Stelle einen Auszug aus dem Petitionstext wieder.

In Hückeswagen und Wipperfürth werden vom 07. bis 14.01.2017 wieder Füchse abgeschossen, berichtet der Remscheider General Anzeiger Ende 2016 in seinem Lokalteil Hueckeswagen. Eine Begründung für die „Winterfuchsjagd“ wird von Hegeringleiter Johannes Meier-Frankenfeld nicht genannt.

Dieses Vorhaben wird unter anderem auch vom Vorstand des Tierschutzverein Wipperfürth kritisiert. Diese Fuchsjagd würde nicht nur für die Füchse sondern für alle Wildtiere einen enormen Stress bedeuten. Dabei ist das Hauptargument. die Tollwut nahezu ausgerottet und eine Infektion mit dem Fuchsbandwurm zählt zu den seltensten Parasitosen in Europa.“

Immer wieder wird seitens der Jäger auch gerne das Argument, dass sich Menschen durch den Verzehr von im Wald gepflückten Beeren mit dem Fuchsbandwurm anstecken könnten, angeführt. Dabei ist von keinem Fuchsbandwurm-Patienten bekannt, dass er oder sie sich durch Waldbeeren angesteckt hätte, so Professor Klaus Brehm, Biologe am Institut für Hygiene und Mikrobiologie der Universität Würzburg.

Auch die immer wieder genannte Rechtfertigung der Ausrottung von Niederwild durch den Fuchs ist in keinster Weise belegt.

Laut „Wildtierschutz Deutschland e.V.“ ist die Jagd sogar kontraproduktiv: Je stärker Füchse bejagt werden, desto mehr Nachwuchs gibt es – eine wie auch immer geartete „Regulation“ von Fuchsbeständen ist weder nötig, noch ist sie mit jagdlichen Mitteln überhaupt möglich.“

Die massenhafte Tötung von Füchsen in den 60er und 70er Jahren zur Bekämpfung der Tollwut, hatte ebenfalls keinen Erfolg. Nur der Einsatz von Impfködern konnte hier Abhilfe schaffen.

Mit dem Parasitenexperten Thomas Romig von der Universität Hohenheim belegt ein weiterer Wissenschafter, dass die Jagd keinen Einfluss auf die Häufigkeit des Fuchsbandwurmes hat. Das immer wieder gerne von den Jägern angeführte Argument für die Notwendigkeit der Fuchsjagd wird dadurch ein weiteres Mal widerlegt. Die Fuchsjagd ist und bleibt damit eine reine „Lustjagd“, der jährlich knapp 500.000 Fuechse zum Opfer fallen. Viele der Tiere werden nur angeschossen und verkriechen sich im Unterholz, wo sie dann elendig zu Grunde gehen.

Auch die Baujagd, bei der die Tiere unter Todesangst gewaltsam aus ihrem Bau getrieben werden, wird immer noch als beliebte Jagdmethode angewandt. Selbst vor dem brutalen Töten von Fuchswelpen wird nicht halt gemacht!

Die luxemburgische Regierung teilte mit, dass es seit dem Jagdverbot auf Füchse allen Unkenrufen zum Trotz, zu keinen nennenswerten Problemen gekommen ist. Auch im Nationalpark Eifel, in dem seit über 10 Jahren keine Füchse mehr bejagt werden, gibt es keine Hinweise auf eine Überpopulation von Füchsen oder Hinweise auf eine Bestandsgefährdung von Bodenbrütern.

Eine Petition des Tierschutzverein Kall und Umgebung e.V. hat vor zwei Jahren für Aufsehen gesorgt, da unglaublich eindrucksvoll zu erkennen war welche Macht wir als Gegner der Fuchsjagd haben. Ein geplantes Fuchsmassaker in Euskirchen wurde durch das grandiose Engagement der Tierschützer und knapp 21.700 Unterschriften abgesagt!!!!

Das geplante massenhafte Töten von Füchsen in Hückeswagen und Wipperfürth ist aus oben genannten Gründen völlig sinnlos und muss dringend verhindert werden.

Füchse gehören zu unserem Ökosystem dazu und sind keine Schädlinge sondern nützliche Mäusevertilger und Gesundheitspolizisten in unserer Natur !!

Zahlreiche Jäger in unserer Region dürften dies freilich anders sehen. Noch im vergangenen Jahr erläuterte Hegeringleiter Johannes Meier-Frankenfeld gegenüber der Rheinischen Post, dass der Fuchs auch weiterhin stark bejagt werden müsse. Er sei durch die Fuchsräude und den Fuchsbandwurm stark gefährdet und könne andere Waldbewohner oder auch Spaziergänger anstecken. Bei der Winterfuchsjagd im vergangenen Jahr wurden insgesamt 19 Füchse erlegt, dabei konnten laut Meier-Frankenfeld „keine krankhaften Auffälligkeiten festgestellt“ werden.

>> Petition: Stoppt das Fuchsmassaker in Hückeswagen und Wipperfürth

Zeugen gesucht: 22-Jähriger Wipperfürther nach Angriff schwer verletzt

Als ein 22-jähriger Wipperfürther am 1. Weihnachtstag nach einer Mitfahrgelegenheit fragen wollte, wurde er von mehreren Insassen eines anhaltenden Pkw angegriffen und trug schwere Verletzungen davon. Die Polizei sucht nach Zeugen.

Der 22-Jährige stand zusammen mit einem Begleiter gegen 1.15 Uhr an der Kreuzung Leiersmühle. In der Hoffnung, eine Mitfahrgelegenheit zu finden, sprach er die Insassen eines an der Kreuzung anhaltenden Pkw an. Nachdem vier oder fünf Personen aus dem Fahrzeug gestiegen waren, schlug einer der Männer mit einem Schlagstock auf den Wipperfürther ein. Kurz darauf fuhr die Personengruppe auf der Nordtangente in Richtung Hückeswagen davon.

Wer Angaben zum Vorfall oder zu den Tätern machen kann, wird gebeten, sich unter Tel. 02261/81990 mit der Kripo Wipperfürth in Verbindung zu setzen.

15.000 Euro Sachschaden: Fahrzeughalterin konnte Polizei nach Unfall nicht täuschen

Nach einem Unfall in der Nacht auf Samstag auf der Alten Kölner Straße gab eine 28-Jährige an, diesen selbst verursacht zu haben. Jedoch kam die Polizei schnell dahinter, dass ihr 29-jähriger Freund am Steuer saß und zuvor ordentlich „getankt“ hatte.

Gegen 2.50 Uhr kam es am frühen Samstagmorgen auf der Alten Kölner Straße zu einem Unfall, bei dem der Verursacher flüchtete und seinen quer auf der Straße stehenden Kleintransporter zurück ließ. Zuvor war er in zwei geparkte PKW gefahren. Während die Polizei den Unfall aufnahm, erschien die 28-jährige Fahrzeughalterin an der Unfallstelle und gab an, den Unfall selbst verursacht zu haben. Die Beamten ließen sich jedoch durch die Schilderung der Wipperfürtherin nicht täuschen und kamen rasch dahinter, dass die Frau jemand anderen in Schutz nahm.

Es stellte sich heraus, dass der 29-jährige Partner den Unfall verursacht hatte. Er wurde zuhause angetroffen und stand unter deutlicher Einwirkung von Alkohol. Die Polizisten entnahmen eine Blutprobe und stellten den Führerschein des Mannes sicher. Er hatte sich bei dem Unfall leicht verletzt. Es entstand ein Sachschaden von knapp 15.000 Euro.

Rossmann-Filiale in der Unteren Straße am hellichten Tag überfallen

Am gestrigen Dienstagvormittag überfiel ein Unbekannter die Wipperfürther Filiale der Drogeriekette Rossmann in der Unteren Straße. Der Täter bedrohte das Personal mit einem Messer und konnte Bargeld erbeuten.

Gegen 11.10 Uhr betrat der bislang unbekannte Mann die Drogeriefiliale in der Unteren Straße und forderte das Personal unter Vorhalt eines Messers zur Herausgabe von Bargeld auf. Seine Beute verstaute er in einer dunklen Nylontasche, mit der er in Richtung Marktplatz flüchtete. Der Mann wird als 175 bis 180 cm groß und mit schlanker Statur beschrieben. Er soll gebrochen Deutsch gesprochen haben. Während der Tat trug er eine kurze, schwarze Jacke, welche in Brusthöhe grau abgesetzt war. Zudem war er mit einem grauen Kapuzenshirt, einer hellblauen Jeanshose und schwarzen Turnschuhen mit weißem Emblem bekleidet.

Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat Wipperfürth unter Tel. 02261-81990 entgegen.