#mundaufmachen

In einer Zeit, in der man auf Facebook nach von Fremdenhass und Dummheit erfüllten Kommentaren nicht lange suchen muss, ist zivilgesellschaftliches Engagement wichtiger denn je. Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf haben nun in einer Videobotschaft ein mehr als deutliches Ausrufezeichen gesetzt.

In den Wipperfürther Facebook-Gruppen „Du weißt, du bist Wipperfürther wenn…“ und „WippTalk“ gab es in letzter Zeit gleich mehrere Diskussionen zur Flüchtlingsthematik, über ihre Unterbringung, ihre Herkunft und welche Herausforderungen der Zustrom von Flüchtlingen aus den Kriegsgebieten zukünftig für die Hansestadt haben könnte. Zumeist liefen diese Diskussionen auf einem hohen Niveau ab, sachlich und faktenorientiert. Doch es gab auch Ausnahmen. Einige Kommentare waren hasserfüllt, fremdenfeindlich, gewaltverherrlichend.

Auch wenn diese Kommentare sowie die dazugehörigen Diskussionen schnell wieder gelöscht wurden und wir in Wipperfürth bislang keine derartig schockierenden Ausschreitungen und Brandanschläge hatten wie in sächsischen oder brandenburgischen Städten: Rechtsradikales und fremdenfeindliches Gedankengut gibt es auch hier. In einem viel beachteten „Tagesthemen“-Kommentar forderte Anja Reschke vor wenigen Wochen noch: „Dagegen halten, Mund aufmachen, Haltung zeigen“, sich der rechten Hetze im Internet entgegenzustellen. Das obige Video von Joko und Klaas kann nur der Anfang sein. Es sollte nicht nur viel geteilt werden, sondern vor allem eines erreichen: Nachahmer finden. Mund aufmachen. Auch und gerade in Wipperfürth.

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