Schon wieder Einbruch in Bekleidungsgeschäft

Nachdem im Frühjahr bereits in ein Bekleidungsgeschäft in der Hochstraße eingebrochen und dabei fast die gesamte Saisonkollektion entwendet wurde, schlugen Diebe nun erneut in der Innenstadt zu: Diesmal drangen sie in ein Ladenlokal in der Unteren Straße ein.

Laut Polizei brachen die Kriminellen in der Zeit zwischen Sonntag, 17 Uhr und Montag, 8.50 Uhr, in das Geschäft in der Unteren Straße ein. Die Täter beschädigten das Schloss an der Eingangstür des Ladens und konnten so in den Verkaufsraum gelangen. Sie erbeuteten diverse Damenhosen, Oberteile und Taschen und flüchteten mit dem Diebesgut in unbekannte Richtung.

Hinweise an das zuständige Kriminalkommissariat Wipperfürth unter 02261/81990.

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Der Sommer kommt… bleibt aber nicht lange


Gab es dieses Jahr bisher noch nicht: Sommer an der Neyetalsperre

So richtig heiße Tage hatten wir dieses Jahr bislang noch nicht. Das wird sich ab Donnerstag ändern: Durch ein Hochdruckgebiet über Polen werden subtropische Luftmassen ins Oberbergische gelenkt und wir dürfen uns auf viel Sonnenschein freuen. Wirklich lange wird uns der Sommer allerdings nicht erhalten bleiben…

Während die Meteorologen im vergangenen Jahr bereits im Mai mehrere Tage mit Temperaturen über 30 Grad verzeichnen konnten, präsentierte sich das Frühjahr 2015 bislang eher von seiner kühlen Seite. Alle Sonnenhungrigen und Hitzefans werden nun für die letzten Wochen entschädigt: Von Südwesten rollt eine Hitzefront an und beschert uns ab Donnerstag blauen Himmel und hochsommerliche Temperaturen. Bei nur wenigen harmlosen Wolken sind sowohl an Fronleichnam als auch am Freitag Werte von mehr als 30 Grad drin.

Im Laufe des Samstags geht das Sommerwetter allerdings schon wieder seinem Ende entgegen: Es wird schwül-heiß und in der zunehmend feuchten Luft drohen uns kräftige, zum Teil auch unwetterartige Gewitter. Der Sonntag gestaltet sich dann voraussichtlich deutlich ruhiger, dafür aber nur noch mit Temperaturen von maximal 19 Grad. Vielleicht ja auch ein Segen für alle, die von der Hitze dann schon wieder mehr als genug haben.

Gute Resonanz auf 24-Stunden-Schwimmen der DLRG Wipperfürth

(dlrg) 235 Teilnehmer und eine insgesamt zurückgelegte Schwimmstrecke von 1.033,3 km: So lautet die eindrucksvolle Bilanz des 24-Stunden-Schwimmens, das die DLRG Wipperfürth am vergangenen Wochenende im Walter-Leo-Schmitz-Bad ausgerichtet hat.

Damit liegt die Gesamtstrecke nur leicht hinter den Ergebnissen von 2013, obwohl dieses Jahr weniger Teilnehmer dabei waren. Damals wurde anlässlich von 100 Jahren DLRG und 75 Jahren DLRG Wipperfürth mit 348 Schwimmern insgesamt 1.107,5 km erreicht. Ziel des diesjährigen 24-Stunden-Schwimmens war es, innerhalb eines kompletten Tages eine möglichst große Distanz im Wasser zurückzulegen. Um die Schwimmzeit möglichst optimal nutzen zu können, übernachteten zahlreiche Sportler in Zelten auf dem Außengelände des Schwimmbades. Die Schwimmerinnen und Schwimmer konnten beliebig oft ins Wasser gehen und ihre persönliche Schwimmleistung immer weiter ausbauen. Die fleißigen Helfer der DLRG zählten rund um die Uhr die zurückgelegten Bahnen. Ein Highlight war diesmal die weiter gesteigerte Computerunterstützung. Der persönliche Kontakt zwischen Bahnenzähler und Schwimmer blieb dank dem Einsatz von Tablets weiter erhalten. Damit wurden die Bahnen unmittelbar digital erfasst und auf die Server weitergeleitet. Unmittelbar verarbeitet wurden diese für die Live-Ansicht im Schwimmbad und die Internetseite.

Das Teilnehmerfeld war breit gestreut – der jüngste Teilnehmer war mit 6 Jahren Lea Volkhausen, ältester Teilnehmer mit 78 Jahren Willibald Hoffmann, der eine Strecke von 2000 m zum Gesamtergebnis beisteuern konnte. Speziell in diesem Jahr zeigten viele Sportler ein enormes Durchhaltevermögen. Die längste Strecke der Veranstaltung in der umkämpften „Damenwertung“ erreichte mit beeindruckenden 47.000 m Carina Wießmeier. Den Pokal für die weiteste Strecke in der „Herrenwertung“ konnte Marc Alte mit 33.300 m gewinnen. Neu war dieses Jahr eine separate Nachtwertung von 0 bis 5 Uhr, in der Gewinner Marvin Karpuschewski von der DLRG Waldbröl genau 11 km weit schwamm. In der ebenfalls neuen Team- und Vereinswertung konnte das Duo Miriam Vaupel und Simone Borbecker mit einer Durchschnittsstrecke von 30.250 m überzeugen und den Pokal sichern. Ein starker zweiter Platz geht an die DLRG Ortsgruppe Wiehl und der dritte Platz an „Das Original“, die Schwimmmeister des Walter-Leo-Schmitz-Bads. Bei der Familienwertung schwammen sich Mutter und Sohn Wießmeier unter dem Namen „Warmduscher“ mit 28.650 m im Durchschnitt auf den ersten Platz. Zweite wurde Familie Schimmelpfennig und dritte wurde Familie Hardenbicker, alle ebenfalls mit sehr hohen durchschnittlichen Schwimmleistungen. Da die Ortsgruppe Wipperfürth neben den eigenen aktiven Helfern auch zahlreiche Kinder aus der Schwimmausbildung motivieren konnte, hat sie selbst den Pokal für die meisten Teilnehmer erhalten. Alle Teilnehmer erhielten im Rahmen der Siegerehrung eine Urkunde überreicht, die Platzierten der jeweiligen Altersklassen wurden darüber hinaus mit Medaillen geehrt.

Die DLRG Wipperfürth ist mit dem Verlauf der Veranstaltung sehr zufrieden. Eine solch große Gesamtstrecke konnte nicht erwartet werden und ist daher umso erfreulicher. Zum Gelingen haben maßgeblich die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer beigetragen, denen ein besonderer Dank gilt. Nicht vergessen möchte die DLRG auch die Unterstützer und Sponsoren, die es möglich gemacht haben, eine solche Veranstaltung durchzuführen. Namentlich erwähnen möchte die Ortsgruppe neben der Stadt Wipperfürth insbesondere die BEW, die die DLRG mit einer Spende von 1 Euro pro geschwommenen Kilometer unterstützt hat. Ein weiterer Dank geht an die Kreissparkasse Köln sowie an die Volksbank Wipperfürth-Lindlar.

>> Ergebnislisten 24-Stunden-Schwimmen 2015