Das Bezirkspokalwunder von Wipperfürth

(svw) Eine große Pokalsensation, von der vorher niemand auch zur zu träumen wagte, gelang den Volleyball-Herren des SV Wipperfürth: Die Mannschaft qualifizierte sich am vergangenen Sonntag durch zwei 3:2-Siege gegen den Viertligisten SG Mondorf und den Verbandsligisten AVC Köln für das „Final Four“ im Bezirkspokal.

Im Achtelfinale schlug man in einem faszinierenden Match voller Spannung, Leidenschaft und Emotionen den Viertligisten SG Mondorf mit 3:2. Zu Beginn sah für die zahlreichen Fans alles nach der erwartet klaren Geschichte für den drei Ligen höher spielenden Favoriten aus, nachdem der 1. Satz mit 25:16 an den Gast ging. Doch das Team hatte sich selbst noch lange nicht abgeschrieben und war unzufrieden mit der Leistung im 1. Satz. Und so startete man mit dem Willen in den 2. Satz, alles von sich zu geben und zu zeigen, was man drauf hat.

Und ab diesem Zeitpunkt entwickelte sich ein an Spannung kaum zu übertreffendes Match. Die Mondorfer schienen sichtlich überrascht von der plötzlichen Gegenwehr und so stand es nach 2 Sätzen überraschend 1:1. In einem permanent ausgeglichenen 3. Satz hielten die Zuschauer am Ende die Luft an, nachdem die Jungs des SV Wipperfürth zunächst beim Stande von 21:24 drei Satzbälle abwehrten, um am Ende nach sechs eigenen Satzbällen den Satz doch noch mit 33:35 den Mondorfern überlassen zu müssen.

Wer jetzt gedacht hatte, dass dies die entgültige Entscheidung in Richtung des haushohen Favoriten aus Mondorf war, sah sich ein weiteres Mal getäuscht, denn jeder Spieler und die Fans wuchsen ein weiteres Mal über sich hinaus und so gewannen die Wipperfürther Satz 4 mit 25:21. Nun musste der 5. Satz entscheiden – und das ausgerechnet gegen die „Tie-Break-Könige“ aus Mondorf, die in dieser Saison in der Regionalliga bereits 7x das Spiel im 5. Satz für sich entschieden. Doch manchmal gibt es im Sport eben diese besonderen Tage und Geschichten und so gewann der SV Wipperfürth unter ohrenbetäubendem Jubel des fantastischen Publikums den entscheidenden 5. Satz mit 15:13 und machten die Sensation perfekt.

Nach 3 Stunden und 58 Minuten kam die Entscheidung

Und als ob dies nicht schon genug für einen Nachmittag gewesen wäre, musste man am frühen Abend im Viertelfinale noch einmal ran. Dort traf man auf den Verbandsligisten AVC Köln, die zuvor im zweiten Achtelfinale des Tages den TSV Seelscheid mit 3:0 besiegten. Auf dem Papier, nach dem Sieg gegen einen Viertligisten, der deutlich leichtere Gegner an diesem Tag. Doch nach fünf kräftezehrenden Sätzen, in denen man schon körperlich und mental an die eigenen Leistungsgrenzen gegangen war, lag mit den eine Liga höher spielenden Kölnern ein weitere große Herausforderung vor dem SV Wipperfürth.

Von Beginn an war keines der beiden Teams gewillt, dem anderen kampflos das Feld zu überlassen und so kam was kommen musste und es ging auch in diesem Spiel in den 5. Satz. Nach einer Gesamtspieldauer von 3 Stunden und 58 Minuten und 435 gespielten Punkten in zwei Matches entschieden die Wipperfürther Herren auch dieses Spiel mit 3:2 für sich und qualifizierten sich somit sensationell für das Final Four im Bezirkspokal. Dort trifft man am 8. März im Halbfinale auf den Drittligisten SSF Fortuna Bonn.

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