Fastenbrechen: Muslime feiern Zuckerfest

Seit gestern Abend ist die Fastenzeit für Muslime in aller Welt vorbei. Der Fastenmonat Ramadan endete mit dem Sonnenuntergang. Auch in Wipperfürth feiern Muslime jetzt das dreitägige „Zuckerfest“ – das Fest des Fastenbrechens.

Eigentlich hat das „Zuckerfest“ traditionell einen anderen Namen: „Bayram“ auf türkisch oder „Eid al-Fitr“ auf arabisch. Die Bezeichnung des Zuckerfestes hat sich eingebürgert, weil viele Muslime zum Anlass des Fastenbrechens Süßigkeiten und Schokolade an die Kinder verteilen. Besonders Baklava, die türkische Spezialität aus mit Walnüssen und Pistazien gefülltem und in Sirup getauchtem Blätterteig, gehört zu den beliebtesten Köstlichkeiten in diesen Tagen. Auch Dolma, gefüllte Weinblätter mit Reis, Fleisch und Gemüse, dürfen häufig nicht fehlen.

Wichtiger als das Essen ist aber das Beisammensein mit der Familie und auch das Gebet. Mit dem ersten Festgebet am Morgen kurz nach Sonnenaufgang wird das Fest des Fastenbrechens eingeläutet. In muslimisch geprägten Ländern bleiben sämtliche Behörden, Schulen, Universitäten und Banken während des Festes durchweg geschlossen. In Deutschland können sich Muslime in einzelnen Bundesländern für das Ramadanfest freinehmen. So ist es in Rheinland-Pfalz muslimischen Schülern erlaubt, am heutigen Tag nicht zum Unterricht zu erscheinen.

Ramazan Bayramınız Mübarek olsun! Ein gesegnetes Ramadanfest!

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