Randale in der Hochstraße: Polizei musste Pfefferspray einsetzen

In einer Gaststätte in der Hochstraße hatte die Polizei in der Nacht von Freitag auf Samstag einiges zu tun: Ein Gast bedrängte zwei Frauen und wurde einer von beiden gegenüber handgreiflich. Als er auch noch gegen die herbeieilenden Polizisten zum Angriff blies, mussten die Beamten Pfefferspray einsetzen.

Wie die Polizei berichtet, wurden die beiden 24-jährigen Frauen aus Hamburg und Wipperfürth in der Gaststätte am Samstagmorgen gegen 2 Uhr von dem 25-jährigen Wipperfürther bedrängt, belästigt und zu einem Gespräch genötigt. Als die Frauen dem Täter klar machten, dass sie keinen Kontakt mit ihm wünschten, schlug dieser auf eines der Opfer ein.

Auch als die herbeigerufene Polizei in der Gaststätte eintraf, verhielt sich der 25-Jährige dieser gegenüber äußerst aggressiv. Mit geballten Fäusten näherte er sich den Beamten und beleidigte sie mehrfach. Nachdem der Täter die Polizisten angegriffen und diese daraufhin Pfefferspray eingesetzt hatten, flüchtete der 25-Jährige. Es wurde ein Verfahren wegen Beleidigung, Widerstand, Nötigung sowie vorsätzlicher Körperverletzung eingeleitet.

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Feuerwehr gibt Tipps für sicheres Silvester

Der feucht-fröhliche Start ins neue Jahr ist immer auch mit einigen Gefahren verbunden. Vor allem, wenn zu viel Alkohol im Spiel ist und keine Vorsicht in den Umgang mit Feuerwerk gelegt wird. Die Feuerwehr gibt deshalb auch in diesem Jahr wieder Tipps, wie man gut gelaunt und trotzdem sicher durch die Neujahrsnacht kommt.

Für die Feuerwehr steht von Dienstag auf Mittwoch wieder die einsatzreichste Nacht des Jahres bevor. Brennende Balkone, Wohnungen und sogar Häuser gehören in Deutschland zum Jahreswechsel immer wieder zu den Herausforderungen der Brandbekämpfer. Und das zum Großteil, weil Feuerwerkskörper viel zu häufig unachtsam behandelt werden. Eine besondere Gefahr stellen nicht geprüfte, illegal eingeführte oder sogar selbst gebastelte Knallkörper dar, so Ralf Ackermann, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV). So verletzen sich allein in Berlin jedes Jahr in der Silvesternacht über 500 Personen durch Böller und Raketen.

Der DFV gibt daher folgende Tipps für eine sichere Neujahrsnacht:

  • Bei Böllern und Raketen handelt es sich um Sprengstoff. Lassen Sie Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren nicht damit hantieren.
  • Beachten Sie in jedem Fall die Gebrauchshinweise der Hersteller. Mit wenigen Ausnahmen ist das Zünden von Feuerwerk in geschlossenen Räumen verboten.
  • Das Zünden von Feuerwerk jeglicher Art ist in der Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen sowie Fachwerk- und Reetdachhäusern verboten. Die örtlichen Regelungen sind zu beachten.
  • Nach dem Zünden ist sofort ein ausreichender Sicherheitsabstand einzunehmen. Werfen Sie Böller und Raketen nicht achtlos irgendwo hin und zielen Sie damit niemals auf Menschen oder Tiere. Zünden Sie bereits gezündete Feuerwerkskörper (Blindgänger) niemals noch einmal.
  • In gar keinem Fall Feuerwerkskörper selbst herstellen. Dabei kann es zu schwersten Verletzungen kommen.
  • Feuerwerkskörper sind so aufzubewahren, dass es zu keiner Selbstentzündung kommen kann. Tragen Sie Feuerwerk niemals am Körper, wie in Jacken- oder Hosentaschen.
  • Schützen Sie Ihre Wohnung in der Silvesternacht vor Brandgefahren und entfernen Sie brennbares Mobiliar und Gegenstände von Balkon und Terrasse. Halten Sie Fenster und Türen geschlossen.
  • Wählen Sie im Brandfall oder bei einem Unfall sofort den Notruf 112. Nur eine schnelle Meldung kann eine effektive Hilfe garantieren.

>> Deutscher Feuerwehrverband
>> Feuerwehr Wipperfürth

Grüne Weihnachten mit Sturm und Regen

Weiße Weihnachten fallen in diesem Jahr mal wieder aus. Dafür wird es sehr ungemütlich mit viel Wind und Regen. Teilweise kann es richtig stürmisch werden, so dass einige Wetterdienste bereits Vorwarnungen herausgegeben haben.

Dass es zu Weihnachten schneit und frostig kalt ist, kommt bei unseren mitteleuropäischen Klimaverhältnissen nur vergleichsweise selten vor. Die Wahrscheinlichkeit, dass an allen drei Festtagen eine geschlossene Schneedecke liegt, beträgt bei uns im Bergischen generell nur etwa 15 Prozent. Der Grund: Die ersten Schneefälle des Winters gibt es meist schon im November, danach gibt es einen Warmluftvorstoß, gefolgt von einer weiteren Kälteperiode. Meist fällt die danach erneut auftretende milde und nasse Phase genau auf die Zeit vor den Weihnachtstagen, so dass das berühmt-berüchtigte „Weihnachtstauwetter“ eintritt.

So ist es auch in diesem Jahr: Die recht kalten Temperaturen der letzten Tage werden abgelöst von einer kräftigen südlichen Strömung subtropischen Ursprungs, die an Heiligabend für sehr milde Werte von bis zu 10°C sorgt. Dazu fällt abends kräftiger Dauerregen. Verbunden ist das Ganze mit schweren Sturmböen, um die Mittagszeit können auch orkanartige Böen dabei sein. Am ersten Weihnachtstag beruhigt sich der Wind zwar, regnerisch wird es aber auch dann noch. Erst zum zweiten Feiertag könnte es mit etwas Glück noch ein paar sonnige Momente geben.

Konzertreihe 25 Jahre BIG STUFF: Zum Auftakt kommt Dave Horler

25 Jahre hat „Big Stuff“ jetzt schon auf dem Buckel. Das muss gefeiert werden und so veranstaltet die Big Band der Musikschule im Laufe des Jahres eine Reihe von Konzerten, zu denen jeweils hochkarätige Gastsolisten eingeladen werden.

Den Auftakt am Samstagabend macht der britische Jazzposaunist, Bandleader und Arrangeur Dave Horler. Der 70-Jährige ist hierzulande vor allem als Leadposaunist in der WDR Big Band bekannt. Bevor er 1980 nach Deutschland kam, studierte Horler in den 60er Jahren an der Londoner Royal Academy of Music, war in den 70ern Mitglied des BBC Radio Orchesters und arbeitete dann unter anderem für Ella Fitzgerald und Bing Crosby. Zudem leitet der Vater von „Cascada“-Frontfrau Natalie Horler aktuell das großformatige Rhine Phillis Jazz Orchestra.

Das Konzert am Samstagabend mit „Big Stuff“ und Dave Horler wird vor allem im Zeichen von Arrangements von Dave Horler stehen. Er selbst wird sich als Solist mit dem für ihn typischen Ventilposaunensound beteiligen. Beginn ist um 20 Uhr in der Aula der Konrad-Adenauer-Hauptschule am Mühlenberg. Der Eintritt beträgt 10 Euro, ermäßigt 8 Euro.

Bargeld, Schmuck und Armbanduhr erbeutet

Wie die Polizei jetzt mitteilte, gab es vor einigen Tagen zwei Einbrüche in der Ostlandstraße sowie in der Kreuzberger Westfalenstraße. Bei diesen waren die Täter erfolgreich und konnten mit ihrem Diebesgut jeweils unerkannt entkommen.

Zwischen Donnerstag, 19 Uhr und Freitag (6.12.), 4.45 Uhr, gelangten Kriminelle vom Parkplatz in die Förderschule an der Ostlandstraße. Dort hebelten sie ein Fenster auf und durchsuchten die Klassenräume nach Verwertbarem. An einem Schreibtisch brachen sie mit Gewalt eine Schublade auf, in der sie den Schlüssel zu einer Geldkassette vorfanden. Diese öffneten die Täter und verließen das Gebäude mit dem Bargeld vermutlich wieder durch das Fenster.

Am Nikolaustag hatten es dann Einbrecher auf ein Einfamilienhaus in der Westfalenstraße abgesehen. Zwischen 15.50 Uhr und 22.45 Uhr gelang es ihnen, die Holztür aufzubrechen und so das Innere des Gebäudes zu betreten. Auf der Suche nach Wertsachen durchwühlten die Täter Schränke und Zimmer im gesamten Haus. Erbeuten konnten sie schließlich Schmuck und eine Armbanduhr, mit der sie durch den Garten in unbekannte Richtung flüchteten.

Wer zu beiden Fällen Hinweise zu verdächtigen Personen, Fahrzeugen oder Kennzeichen geben kann, möge diese der Polizei unter dem kostenlosen Notruf 110 mitteilen.

Betäubungsmittel und Alkohol

Wie so häufig hatte es die Wipperfürther Polizei auch an diesem Wochenende wieder mit Verkehrsteilnehmern zu tun, die während ihrer Fahrt nicht so ganz im vollen Besitz ihrer körperlichen und geistigen Fähigkeiten zu sein schienen.

Am Samstagabend fand an der Leiersmühle eine polizeiliche Verkehrskontrolle statt. Dabei wurde gegen 20.30 Uhr ein 18-jähriger PKW-Fahrer angehalten. Dieser zeigte im Zuge der Kontrolle typische Verhaltensauffälligkeiten, welche auf den Konsum von Betäubungsmitteln schließen lassen. Die Beamten nahmen dem jungen Mann eine Blutprobe ab und leiteten ein Strafverfahren ein.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag verkehrte gegen 3.10 Uhr eine Streifenwagenbesatzung auf der Gaulstraße, als ihnen ein PKW ohne eingeschaltete Beleuchtung entgegenkam. Die Beamten hielten den Wagen an und konnten im Rahmen der anschließenden Kontrolle eine erhebliche Alkoholisierung des 21-jährigen Fahrers feststellen. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen und der Führerschein sichergestellt.

Weißes Intermezzo zum Nikolaustag

Tief „Xaver“ hat uns gestreift und auch in Wipperfürth viel Wind mitgebracht. Viel passiert ist bei uns im Gegensatz zum Norden Deutschlands nicht – wenn man mal von der mittlerweile über 10 Zentimetern dicken Schneedecke absieht, die sich über Nacht angesammelt hat. Doch auch diese wird nicht lange Bestand haben.

Xaver ging bei uns im Bergischen die Puste aus: Wir bekamen lediglich einen Streifschuss des Sturmtiefs ab, das in Norddeutschland als der schwerste Orkan seit Jahrzehnten angekündigt wurde und in Hamburg immer noch zahlreiche Straßen unter Wasser setzt. Während im Norden teilweise Windstärken von bis zu 157 km/h registriert werden konnten (Glücksburg an der dänischen Grenze), wurden hierzulande gerade mal 80 bis 90 Stundenkilometer gemessen. Gravierende Schäden gibt es bei uns daher glücklicherweise nicht zu vermelden.

Dafür zeigt sich das Oberbergische zur Zeit tief verschneit. Über 10 Zentimeter sind über Nacht bereits gefallen. Zu verdanken ist dies einer Schauerstraße, welche für mäßige bis starke Schneefälle auf einer Linie vom Niederrhein über Düsseldorf, das Bergische bis ins Siegerland sorgt. Unter anderem gibt es deshalb auch starke Verkehrsbehinderungen auf der A45 zwischen Lüdenscheid und Olpe mit bis zu 15 km Stau in beiden Richtungen. Im Laufe des Tages gibt es noch weitere schauerartige Schneefälle, so dass heute bis zu 20 bis 25 Zentimeter Schnee drin sind. Morgen wird es allerdings schnell wieder milder, so dass es zu tauen beginnt und spätestens am Sonntag die weiße Pracht verschwunden sein wird. Neuer Schnee ist dann vorerst nicht in Sicht.