Barbara Schöneberger: Eine ganz besondere Liebeserklärung an Wipperfürth

Am vergangenen Freitag erschien „Bekannt aus Funk und Fernsehen“, das neue Album von Barbara Schöneberger. Mit auf der Platte: Das Lied „Hollywood“, eine vermeintliche Hommage an den Stadtteil von Los Angeles. Doch Schöneberger lässt in dem Swingstück erkennen, woran ihr Herz tatsächlich hängt – an Wipperfürth.

Zugegeben: Es ist nicht allein Wipperfürth, wo man laut Schöneberger „die Liebe spürt“. Es sind auch noch Bitterfeld, Detmold („wo der Bus einmal die Stunde hält“), Dinkelsbühl und Pforzheim-Süd („wo der Hund begraben liegt“). Und doch erkennt die 39-jährige Moderatorin und Sängerin, dass auch die Menschen der bergischen Hansestadt noch verliebt sind „in ihre Stadt und die Musik“. Hollywood solle deshalb nicht so lange traurig sein, dass es zwischen den beiden nichts wird und Schöneberger da bleibt, „wo man die Liebe spürt – in Wipperfürth“.

„Hollywood“ aus dem Album „Bekannt aus Funk und Fernsehen“ ist auf Spotify verfügbar sowie bei Amazon als MP3 zu erwerben oder als Hörprobe abzuspielen.

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9. Mittelaltermarkt: Ein Wochenende mit Wildfleisch und Honigbier

Zum mittlerweile neunten Mal hält am Wochenende das Mittelalter Einzug in Wipperfürth. Auf dem in den Vorjahren stets gut angenommenen Mittelaltermarkt werden erneut Ritter, Gaukler und Minnesänger die Besucher begeistern. Am verkaufsoffenen Sonntag gibt es zudem wieder die Möglichkeit, die Angebote des Wipperfürther Einzelhandels zu erkunden.

Im Gegensatz zum „Bergischen Weihnachtsmarkt“, der in den letzten Jahren eher ein tragikomisches Bild abgab, versprühte der mittelalterliche Martinsmarkt bislang noch in jedem Jahr seines Bestehens einen ursprünglichen und historischen Charme auf dem Wipperfürther Marktplatz und den umliegenden Gassen der Innenstadt. Und auch in diesem Jahr lässt der Geruch von Weihrauch und Myrrhe sowie dem klassischen Met den Besucher in längst vergangene Zeiten eintauchen. Besonders nach Einbruch der Dunkelheit lohnt sich ein Vorbeischauen auf dem Markt, der dann bei stimmungsvoller Beleuchtung ein geradezu mystisches Flair annimmt.

Dafür sorgen neben mittelalterlicher Musik mit Dudelsack, Drehleier, Trommel und Minnesang nicht zuletzt auch die kulinarischen Angebote: So darf bei einem Besuch auf dem Markt ein Stück Wildfleisch sowie eine Tasse „Maurischer Bohnentrunk“ oder „Burgundischer Glühwein“ nicht fehlen. Zudem werden zahlreiche Bier- und Weinspezialitäten angeboten. Mehrmals am Tag wird darüber hinaus das historische Martinsspiel aufgeführt, an dessen Ende die ein oder anderen Weckmänner an die kleinen Besucher verteilt werden. Mit dabei: Die Märchenerzählerin Fabulix, die zu späterer Stunde auch mal ein paar Geschichten für Erwachsene bereithält.

Trotz des angekündigten stürmischen und regnerischen Herbstwetters könnte sich insbesondere am verkaufsoffenen Sonntagnachmittag ein Besuch in der Innenstadt lohnen. Neben dem mittelalterlichen Spektakel auf dem Marktplatz haben von 13 bis 18 Uhr zahlreiche Geschäfte in der City geöffnet und bieten spezielle Aktionen für ihre Kunden an.

Sebastian und Thomas Wurth präsentieren Swingmusik in Lüdenscheid

Swing und Lüdenscheid? Auf den ersten Blick passt das nicht wirklich zusammen. Sebastian Wurth und sein Vater beweisen das Gegenteil: Im Lüdenscheider Kulturhaus präsentieren die beiden am 16. November populäre Swingmusik vom Feinsten – von Michael Bublé über Roger Cicero bis hin zum guten alten Frank Sinatra.

„Footprints SL“ – so heißt die mittlerweile weit über Lüdenscheid hinaus bekannte Bigband, die Thomas Wurth leitet. Dass der ehemalige Leiter der Musikschule Wipperfürth musikalisch im Schatten seines Sohnes Sebastian stehen würde, kann man nun wirklich nicht behaupten. Im Gegenteil: Mit seinem Engagement in der Marching-Band „Bäng Bäng“, der Jazzband „Blue Art Orchestra“ und eben der Leitung der „Footprints SL“ stellte Thomas Wurth unter Beweis, dass sein Jazzstudium an der Musikhochschule Köln alles andere als umsonst war.

Sohn von Thomas Wurth ist niemand geringeres als Sebastian: 19 Jahre alt, Fünftplatzierter bei DSDS und angehender Abiturient am St.-Angela-Gymnasium. Mit seiner ersten Single „Hard to love you“ belegte er im Sommer 2011 Platz 18 der deutschen Single-Charts und auch sein aktueller Titel kommt offenbar gut an: Bei Radio Saarbrücken wählten die Zuhörer „Komm mit ins Leben“ als besten Newcomer im deutschsprachigen Pop- und Schlagerbereich.

Am 16. November werden beide gemeinsam auf der Bühne stehen: Vater und Sohn präsentieren mit „Footprints SL“ Titel wie „Cry me a river“, „Home“ oder „Zieh die Schuh aus“. Sinatra-Klassiker wie „New York, New York“ und „My way“ dürfen selbstverständlich nicht fehlen. Beginn des Swingabends mit Sebastian und Thomas Wurth im Lüdenscheider Kulturhaus ist um 19.30 Uhr. Karten sind für 19 Euro zu haben und können im Vorverkauf online erworben werden.

Comeback-Tour: Gaby Köster macht mit Lesereise Station in Wipperfürth

Die unter anderem aus „7 Tage, 7 Köpfe“ und „Ritas Welt“ bekannte Schauspielerin und Komikerin Gaby Köster kommt in die „Alte Drahtzieherei“. Nach ihrem Schlaganfall und einer unfreiwilligen Zwangspause kehrt die gebürtige Kölnerin jetzt auf die Bühnen zurück: Mit einer Lesereise zu ihrem Bestseller „Ein Schnupfen hätte auch gereicht“.

Es war 2008, als Gaby Köster ihre Tournee und alle weiteren Termine restlos absagte. Niemand wusste zu dieser Zeit, was mit der lebensfrohen Nippeserin wirklich los war. Spekulationen und Gerüchte in den Medien häuften sich. Erst im Herbst 2011 wurde klar: Die 51-Jährige, die vor allem neben Rudi Carrell in „7 Tage, 7 Köpfe“ und als Rita Kruse in „Ritas Welt“ bekannt wurde, hatte damals einen Schlaganfall und muss noch heute mit dessen Folgen kämpfen.

Diese verarbeitete die Kölnerin in ihrem Bestseller „Ein Schnupfen hätte auch gereicht“. Gemeinsam mit Autor Till Hoheneder schildert Köster darin sehr offen, was sie während den Jahren ihrer Bühnenabstinenz durchgemacht hat und wie es ihr jetzt geht. Eine große Rolle spielt vor allem die Kritik an den Medien, die ihr alles mögliche angedichtet – und den Respekt vor ihrer Person dabei verloren haben. Auf ihrer Lesereise stellt Gaby Köster ihr Buch vor und liest mit ihrem typischen kölschen Akzent einzelne Passagen daraus.

Doch nicht nur das: Zwischendurch erzählt die 51-Jährige auch immer wieder sehr persönliche Geschichten abseits des Buches und lädt das Publikum dazu ein, mitzumachen und Fragen zu stellen. In die „Alte Drahtzieherei“ an der Wupperstraße kommt Köster am 8. November um 20 Uhr. Karten gibt es im Vorverkauf für 20 Euro, an der Abendkasse für 24 Euro.

Integriertes Handlungskonzept: Geplante Verkehrsführung spaltet die Gemüter

Am Donnerstag war es klar: Wipperfürth erhält 1,153 Millionen Euro für das „Integrierte Handlungskonzept“. Das teilte SPD-Fraktionschef Frank Mederlet mit. Die Verkehrsführung wird sich damit in den nächsten Jahren an vielen Stellen der Innenstadt ändern – was in der Bevölkerung keine wirklichen Begeisterungsstürme auslöst.

Es wird wohl das größte Stadtentwicklungsprojekt in der jüngeren Geschichte Wipperfürths: Die Umsetzung der Planungen des „Integrierten Handlungskonzepts“ für die Innenstadt steht in den Startlöchern. Wie die „Bergische Landeszeitung“ berichtet, lässt das NRW-Bauministerium Fördermittel von insgesamt 1,153 Millionen Euro springen. Die weitergehenden Planungen sollen jetzt zügig begonnen werden. Unter anderem wird innerhalb der nächsten drei Wochen der Runde Tisch Innenstadtkonzept tagen, die Aachener Planungsgruppe MWM wird mit dem Bauamt Details der Pläne ausarbeiten und in der Hochstraße starten Vermessungsarbeiten.

Genau hier sollen dann auch die ersten Planungen realisiert werden: Das Handlungskonzept sieht vor, den etwa 500 Meter umfassenden Bereich der Hochstraße zwischen Ellers Ecke und Einmündung Bahnstraße für den Durchgangsverkehr zu sperren. Hieraus entsteht dann quasi eine kleine Fußgängerzone, die allerdings weiterhin von den Bussen des ÖPNV befahren werden kann. Die beiden Innenstadtschlaufen Untere Straße – Hochstraße – Marktplatz sowie Bahnstraße – Hochstraße – Radiumstraße sollen dabei in jedem Fall beibehalten werden, um die uneingeschränkte Erreichbarkeit der Innenstadt für den Autoverkehr weiterhin gewährleisten zu können.

Die Vorteile der Maßnahme liegen auf der Hand: Jahrzehntelang ächzte die Innenstadt unter dem immer weiter zunehmenden Durchgangsverkehr, Lärm und Abgase machten eine gemütliche Einkaufstour in der City zu einem eher anstrengenden Erlebnis. Eine Fußgängerzone kam lange Zeit nicht in Frage, da sich der Einzelhandel bei einer autofreien Innenstadt vor Umsatzeinbußen fürchtete. Mit der Abbindung der Hochstraße als Verkehrsachse sollen diese Befürchtungen dagegen entkräftet werden: Sowohl der westliche als auch der östliche Teil des Zentrums bleiben für den Autoverkehr erreichbar, die Verkehrsbelastung wird aber deutlich abnehmen.

Allerdings stieß die geplante Änderung der Verkehrsführung bei den Wipperfürthern zunächst auf harsche Kritik. Der Innenstadt werde durch die Maßnahme „noch mehr Leben genommen“, es sollten „lieber mal Ideen zur Belebung“ statt zur Beruhigung eingebracht werden. Unklarheit herrscht offensichtlich vor allem darüber, wie der Durchgangsverkehr bei Sperrung der Hochstraße zukünftig fließen soll: Es gebe demnach keine stadtnahen Möglichkeiten, den Verkehr abzuleiten. Die Ringstraße werde dadurch noch mehr zur Staustraße. Bereits jetzt gebe es an der Kreuzung Egener Straße/Westtangente zur Hauptverkehrszeit „Stau ohne Ende“. „Das kann alles nicht wirklich gut gehen“ – so die offenbar einhellige Meinung in der Bevölkerung.

Fakt ist: Die Öffentlichkeit hatte und wird die Möglichkeit haben, sich an den Planungen der Maßnahmen zu beteiligen. Ein großes Problem scheint bislang die mangelnde Information der Bevölkerung über die Planungsdetails zu sein. So sind zur Zeit auch zahlreiche Gerüchte im Umlauf, in denen unter anderem von einer Fußgängerzone in der Unteren Straße oder von einer komplett autofreien Innenstadt die Rede ist. Dabei gab es bereits mehrere Informationsveranstaltungen seitens der Stadt und der Planungsgruppe, welche das Projekt detailliert vorstellten und bei denen sich die Öffentlichkeit einbringen konnte. Umfangreiches Informationsmaterial zum „Integrierten Handlungskonzept“ ist darüber hinaus auch im Internet zu finden.

>> Präsentation Bürgerinformation 15. November 2011
>> BLZ-Artikel „Jetzt sind die Bürger gefragt“, 17. November 2011
>> Präsentation Bürgerinformation 19. März 2012
>> ETH Zürich: „Auswirkungen des Verkehrs auf die historische Innenstadt“

Phoenix ruft zum Training für jedermann


Am Sonntagnachmittag (20.10.) findet ab 13.30 Uhr im Mühlenbergstadion ein offenes American-Football-Training für jedermann statt. Alle, die schon immer einmal in diesen hierzulande eher exotischen Sport schnuppern wollten, haben die Gelegenheit, dies beim Football-Club „Phoenix Wipperfürth“ zu tun.

Die Coaches des Vereins geben Antworten auf alle Fragen, zeigen, wie man den Football richtig wirft und fängt, erklären, wie das Spiel funktioniert und zeigen Übungen und Techniken. Wer sich traut, darf außerdem auch einmal mit einer Ausrüstung beim Scrimmage (Trainingsspiel) mitmischen. Anfänger zwischen 12 und 99 Jahren sind herzlich willkommen. Einfache Fußballschuhe, Sportkleidung und Spaß an Sport und Teamgeist sind die einzigen Voraussetzungen für die Teilnahme an diesem Nachmittag. Auch wer sich nicht gleich zutraut, mit einzusteigen, ist herzlich willkommen und darf sich ein genaues Bild aller Dinge rund um diesen Sport machen.

Udo Lattek leidet an Parkinson

Udo Lattek, ehemaliger Spieler und Trainer beim VfR Wipperfürth, leidet an Parkinson. Das erzählte seine Frau Hildegard jetzt gegenüber der „Bild“-Zeitung. Demnach benötigt der 78-Jährige einen Rollstuhl und eine häusliche Pflegekraft.

Der frühere Spieler und Trainer des VfR, Udo Lattek, ist schwer erkrankt. Seine Frau Hildegard erzählte der „Bild“, Lattek habe Parkinson und brauche einen Rollstuhl, nachdem „er ein paar Tage gelegen hat“. Am Dienstag vor einer Woche wurde der 78-Jährige, der erst kürzlich noch in der „Sport1“-Sendung „Doppelpass“ auftrat, wegen eines Schwächeanfalls ins Kölner St.-Elisabeth-Krankenhaus eingeliefert und blieb fünf Tage zur Beobachtung in der Klinik. Zuhause hilft eine Pflegekraft dem Paar, das in seinem Haus in Frechen wohnt. Lattek hatte bereits desöfteren mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Unter anderem wurde er mehrfach wegen eines gutartigen Tumors am Gehirn operiert. Zudem erlitt der Meistertrainer vor drei Jahren einen Schlaganfall.

Geboren wurde Lattek im ostpreußischen Bosemb, bevor sein Vater aus der russischen Kriegsgefangenschaft kam und in Wipperfürth einen Hof pachtete. Dort ist Lattek bis zu seinem 20. Lebensjahr aufgewachsen und machte sein Abitur am EvB-Gymnasium, wo er nach einem Lehramtsstudium auch ein Jahr lang unterrichtete. Zu diesem Zeitpunkt dachte Lattek allerdings im Traum nicht daran, einmal Fußballprofi zu werden. Viel mehr war er Mittelrheinmeister im Fünfkampf und hat nach eigener Aussage „mehr Leichtathletik getrieben als Fußball zu spielen“. Erst mit 27 kam Lattek zum VfR Wipperfürth, wo er von 1962 bis 1965 an 70 Liga-Spielen beteiligt war und unter dessen Trainerägide die Mannschaft in die Landesliga aufstieg.

Ab 1965 begann dann Latteks steile Profi-Karriere mit einer Trainertätigkeit bei der deutschen Jugendnationalmannschaft und als Assistent für Helmut Schön in der A-Mannschaft. Zwischen 1972 und 1987 konnte der heute 78-Jährige mit Bayern München und Borussia Mönchengladbach insgesamt acht Meisterschaften gewinnen und gilt deshalb landläufig als der erfolgreichste Trainer der Bundesliga-Geschichte. Zudem holte er mit Bayern dreimal den DFB-Pokal sowie mit Bayern, Mönchengladbach und dem FC Barcelona dreimal den Europapokal.

Zwei Einbrüche am Donnerstagabend

Am Donnerstagabend gab es zwei Einbrüche in Einfamilienhäuser in der Alten-Kölner-Straße und im Siebenborn. Beide Male konnten die Diebe Wertgegenstände erbeuten. Die Polizei hofft nun auf Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen.

Zwischen 18 Uhr und 21.30 Uhr wurde in der Alten-Kölner-Straße das Küchenfenster eines Einfamilienhauses aufgehebelt. Zunächst durchsuchten die Einbrecher das gesamte Haus nach Wertsachen und machten sich schließlich mit dem Schmuck der Familie in unbekannte Richtung davon. Im Zeitraum von 17 Uhr bis 21.10 Uhr hebelten Diebe gewaltsam die Terrassentür eines Einfamilienhauses im Siebenborn auf. Dort stahlen sie neben Bargeld und einem Tresor auch eine Sportttasche, mit der sie ihre Beute offenbar abtransportierten.

Wer zu den beiden Fällen verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet hat, möge sich mit der Polizei unter dem kostenfreien Notruf 110 in Verbindung setzen.

Reaktivierte Bahnstrecke ermöglicht schnellere Verbindung in den Märkischen Kreis

Lange dauert es nicht mehr, dann hat Meinerzhagen wieder Bahnanschluss: Die Züge der Regionalbahn 25 fahren ab Dezember durchgehend von Köln über Engelskirchen, Gummersbach und Marienheide bis nach Meinerzhagen. Auch Wipperfürth profitiert von der Reaktivierung durch eine schnellere ÖPNV-Verbindung in den Märkischen Kreis.

Wer „mal eben“ mit dem Bus nach Meinerzhagen oder Kierspe fahren will, hat schlechte Karten: Die bestehende Busverbindung mit Umstieg in Marienheide gestaltet sich mehr als katastrophal. Ganze drei Fahrtmöglichkeiten täglich werden angeboten, an Ferientagen sogar nur zwei – vom Wochenende ganz zu schweigen. Damit soll in Kürze jedoch Schluss sein. Durch die Reaktivierung der 1986 stillgelegten Bahnstrecke zwischen Marienheide und Meinerzhagen soll auch von Wipperfürth aus wieder eine attraktive ÖPNV-Verbindung ins Märkische entstehen.

Dann wird die Regionalbahn 25 von Marienheide aus im Stundentakt bis Meinerzhagen fahren. Die Fahrzeit von Wipperfürth aus verringert sich damit spürbar. Zudem ist in Meinerzhagen ein zentraler Umstieg in die Regionalbusse der „Märkischen Verkehrsgesellschaft“ möglich, die unter anderem nach Halver, Kierspe, Lüdenscheid, Attendorn und Olpe fahren. Der Bahnhof Meinerzhagen wird zur Zeit umfangreich modernisiert, der Bahnsteig komplett neu gebaut. Auf der Strecke kommen ab Dezember brandneue Dieselzüge mit 300 Sitzplätzen zum Einsatz.

Ab Dezember 2015 geht es den Planungen der „Deutschen Bahn“ zufolge noch weiter: Dann sollen die Züge von Köln aus durchgehend über Marienheide, Kierspe, Oberbrügge und Brügge bis Lüdenscheid mit direktem Anschluss nach Hagen und Dortmund fahren. In Wipperfürth gibt es damit nach der faktischen Stilllegung der MVG-Buslinie 55 vor mehr als zehn Jahren wieder die Möglichkeit, mit Bus und Bahn in die märkische Kreisstadt und zurück zu gelangen. Durch die Umsteigemöglichkeit in Brügge wird zudem die Anbindung ins Ruhrgebiet deutlich verbessert.

1. FC Köln macht Station auf den Ohler Wiesen

Der 1. FC Köln schaut am Mittwochabend zu einer Trainingseinheit mit der D-Jugend des VfR Wipperfürth auf den Ohler Wiesen vorbei. In Kooperation mit der Kreissparkasse Köln wird ein Jugendtrainer sowie ein Profi des FC dabei sein.

Der Tabellenführer der 2. Bundesliga ist morgen Abend auf den Ohler Wiesen zu Gast: Ab 18 Uhr wird die D-Jugend des VfR im Rahmen des „100pro-Cups“ der Kreissparkasse Köln mit einem Jugendtrainer und einem Profi des 1. FC Köln trainieren. Zudem wird es eine Autogrammstunde geben. Bei einer Verlosung können Tickets für Heimspiele der Geißböcke im RheinEnergie-Stadion gewonnen werden. Mit einem Schussstärkenmessgerät haben Spieler und Zuschauer die Möglichkeit, ihre Schusskraft auf die Probe zu stellen. Welcher Profi am Mittwochabend dabei sein wird, ist noch nicht bekannt. Die VfR-Jugend hofft in jedem Fall auf regen Zuschauerandrang.