Erste Flunkyball-Stadtmeisterschaft mit großem Rahmenprogramm auf dem Windberg

In knapp drei Wochen ist es soweit: Die erste Stadtmeisterschaft im Flunkyball steht an. Im Rahmenprogramm gibt es unter anderem eine große Festivalbühne, Bierwagen, Funmodule und ein großes Lagerfeuer. Aber worum geht es eigentlich beim Flunkyball?

Böse Zungen behaupten, Flunkyball sei die wohl einfachste Form, seine Leber zu zerstören. Dabei geht es beim Flunkyball viel mehr als nur um Alkohol: Geschicklichkeit und vor allem Schnelligkeit sind gefragt. Zwar gibt es unendlich viele verschiedene Spielvarianten, die meist von Region zu Region unterschiedlich sind, die Grundstruktur von Flunkyball ist jedoch stets die gleiche.

Das Spielfeld ist meist eine größere freie Fläche, im Regelfall eine flache Wiese oder ein Parkplatz. In der Mitte des Feldes wird eine Linie gezogen, worauf eine beliebige Anzahl an Bierflaschen aufgereiht wird. Die beiden Gruppen positionieren sich in einem Abstand von etwa fünf Metern links und rechts parallel zur Mittellinie. Jeder Spieler erhält jeweils eine volle Flasche Bier und stellt sie vor sich auf den Boden. Als Spielgerät dient der Flunkyball.

Ein Team beginnt und versucht, mit dem Ball die Flaschen auf der Mittellinie zu treffen. Sind eine oder mehrere Flaschen umgefallen, beginnt das Team, das den Ball geworfen hat, sein eigenes Bier zu trinken, während das andere Team die Flaschen auf der Mittellinie wieder aufstellt und den Ball hinter seine eigene Linie bringt. In diesem Moment muss das Beginnerteam aufhören zu trinken. Anschließend beginnt die nächste Runde und das andere Team wirft den Ball auf die Flaschen der Mittellinie. Das Team, das zuerst den gesamten Biervorrat verbraucht hat, hat gewonnen.

Nach den gängigen Regeln gibt es verschiedene Strafen, die hauptsächlich aus der Erhöhung des Biervorrates für das jeweilige Team bestehen. So gibt es beispielsweise ein Strafbier, wenn das bereits angesetzte Bier überschäumt oder umkippt, wenn der Schiedsrichter beleidigt wird, wenn außer der Reihe getrunken wird oder wenn jemand kotzt. Wahlweise können auch Aussetzrunden oder Strafsekunden für das zu bestrafende Team vergeben werden.

Daneben gibt es zahlreiche Variationen des Spielverlaufs: Beim FKK-Flunkyball spielen die Teams komplett nackt, beim „Günni-Bronko-Double“ werden jeweils zwei Spieler an den Beinen zusammengebunden, beim Flunkykegeln darf der Ball nur gerollt werden und beim „Sudden Death“ werden statt Bier hochprozentige Getränke verwendet.

Die „Flunkyball Wipperfürth Association“ (FWA) hat für die Stadtmeisterschaft am 23. August auf dem Ohler Windberg eigene Regeln aufgestellt, die sich vor allem dadurch auszeichnen, dass Strafsekunden statt Strafbiere vergeben werden. Das genaue Regelwerk kann auf der Facebook-Veranstaltungsseite abgerufen werden. Gespielt wird in 3er-Teams, die Anmeldegebühr beträgt 15 Euro pro Team. Wer üben oder sich vorab für die Stadtmeisterschaft qualifizieren will, kann an diesem Samstag ab 16 Uhr am Flunkyball-Turnier im Platz16 teilnehmen.

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