„Spotted: Wipperfürth“ will schüchterne Flirtwillige zusammenbringen

Es ist ein Internetphänomen, das es in Großstädten schon länger gibt: Hunderte von „Spotted“-Seiten wollen auf Facebook Menschen zusammenbringen, die sich in öffentlichen Gebäuden oder auf der Straße gesehen haben, sich interessant fanden, aber nicht getraut haben, sich anzusprechen. Seit kurzem wird auch in Wipperfürth „gespotted“.

Ein kurzer Blickkontakt, ein kurzes Lächeln – und schon ist die Person, die man eigentlich ganz süß und sympathisch fand und vielleicht sogar die ganz große Liebe hätte sein können, um die nächste Häuserecke verschwunden. Die meisten Menschen trauen sich in der Regel nicht, spontan jemanden auf der Straße, in der Kneipe, in der Disco oder in öffentlichen Gebäuden anzusprechen und das Interesse für eine Person zu bekunden, die man eigentlich gar nicht kennt. Genau für diese Gelegenheiten bietet seit kurzem auch in Wipperfürth das Internet Abhilfe.

Mittlerweile werden auf zahlreichen Facebook-Seiten mit dem Namen „Spotted“ für Städte und öffentliche Orte auf der ganzen Welt anonymisierte Anzeigen geschaltet, mit denen mehr oder weniger flüchtige Begegnungen beschrieben und die Gesuchten dazu aufgerufen werden, sich über die jeweilige „Spotted“-Seite zu melden. Die Seitenbetreiber stellen dann den Kontakt zwischen den beiden potentiell Interessierten her – völlig unverbindlich natürlich. Niemand von den Beteiligten soll sich gezwungen fühlen, auf den Flirtversuch des Gegenübers einzugehen. Auch die Anonymität der oder des Gesuchten soll in jedem Fall gewahrt bleiben.

Seit einigen Tagen gibt es auch eine Wipperfürther „Spotted“-Seite, wo bereits das erste Flirtgesuch veröffentlicht wurde: Eine „Sie“ hatte am Samstag, 17. August, im Engelskirchener Freibad mehrfach Blickkontakt mit einem Mann. Laut ihren Angaben hat er kurze braune Haare, eine sportliche Figur und Tattoos auf Schulter und Brust. Er soll gemeinsam mit einem Freund, blonde Haare und ebenfalls mit sportlicher Figur, auf einem schwarzen Motorrad unterwegs gewesen sein und vermutlich in Lindlar oder Umgebung wohnen. Wer der flirtwilligen Dame bei ihrer Suche weiterhelfen kann, möge sich bei den Betreibern der Seite „Spotted: Wipperfürth“ melden.

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Duisburger wird auf der Bahntrasse zwischen Ohl und Wipperfürth ausgeraubt

Ein 34 Jahre alter Mann aus Duisburg wurde am Sonntagnachmittag auf der Bahntrasse zwischen Ohl und Wipperfürth Opfer eines Raubes. Die Polizei sucht nun nach einer dreiköpfigen Tätergruppe, die ihm den Rucksack entwendet hat.

Nach einer Party war der 34-jährige Duisburger von Ohl aus auf der Bahntrasse unterwegs, um von Wipperfürth aus seine Heimreise anzutreten. Gegen 14.50 Uhr traf er dabei in einem Waldgebiet bei Ohl auf eine Gruppe von drei Männern, die ihn dazu aufforderten, ihnen seinen Rucksack auszuhändigen. Als der Duisburger die Herausgabe verweigerte, riss ihm einer der Täter den Rucksack vom Rücken, so die Polizei. Die beiden anderen bauten sich bedrohlich vor ihm auf, um sich schließlich mit der Beute in Richtung Ohl zu entfernen.

Die Täter waren etwa 170, 180 und 190 cm groß und alle dunkel mit Pullovern bekleidet. Wer Hinweise zu den Tätern geben kann oder verdächtige Beobachtungen gemacht hat, möge dies bitte der Kriminalpolizei Wipperfürth unter Tel. 02261/81990 mitteilen.

VfR Wipperfürth: Saisonauftakt nach Maß

So kann es weitergehen: Der VfR Wipperfürth besiegte den SC Rondorf am gestrigen Sonntagnachmittag auf den Ohler Wiesen souverän mit 4:1 und führt damit nach dem ersten Spieltag vorerst die Tabelle der Bezirksliga an.

Es steht ein großes Jubiläum für den VfR an: Im Jahr 1914 wurde der „Verein für Rasensport“ gegründet und hat damit in dieser Saison 100 Jahre auf dem Buckel. Um dieses besondere Ereignis gebührend feiern zu können, wollen die Wipperfürther im kommenden Frühjahr eine möglichst gute Position in der Bezirksliga-Tabelle einnehmen – und sich eventuell bereits als Aufsteiger in die Landesliga sehen, die höchste Spielklasse, in der der VfR bisher vertreten war.

Ein erster Schritt in Richtung möglicher Aufstieg wurde gestern schon mal gemacht. Gegen den SC Rondorf taten sich die Wipperfürther in der ersten Hälfte zunächst schwer, konnten jedoch kurz vor Pausenpfiff durch Norman Lemke den Führungstreffer zum 1:0 erzielen. Nach dem Seitenwechsel verloren die Gäste aus dem Kölner Süden zunehmend die Kräfte, so dass die Scheider-Truppe voll aufdrehen konnte. Patrick Althoff gelang das 2:0 und Dennis Grolewski netzte zum 3:0 ein. Nach einem Ehrentreffer für Rondorf machte Franco Lemke zum 4:1-Endstand alles klar.

KlaswippBär sagt „Arrivederci Asche“ mit Flunkyball und Livemusik auf dem Windberg

Der TV Klaswipper und sein Maskottchen, der KlaswippBär, verabschieden sich am kommenden Freitagabend endgültig von ihrem alten Tennenplatz. Um der Asche die verdiente letzte Ehre zu erweisen, steigt ab 19 Uhr auf dem Ohler Windberg eine große Abrissparty mit der ersten offiziellen Flunkyball-Stadtmeisterschaft.

Mit dem Projekt „Asche für Grün“ hat es der TV Klaswipper innerhalb kürzester Zeit geschafft, die finanziellen Mittel für den Bau eines Kunstrasenplatzes zusammenzubekommen. Neben der anteiligen öffentlichen Förderung waren es vor allem die zahlreichen Spenden von Vereinen und Privatpersonen, die die Umwandlung von Asche in Kunstrasen ermöglicht haben. Auf etwa 400.000 Euro belaufen sich die Kosten für eine Kunstrasenanlage sowie die dafür erforderliche Drainage.

Dass die Umsetzung des „Graswipper“-Projektes nun schon so weit vorangeschritten ist, wird am Freitagabend gebührend gefeiert. Eine große Open-Air-Bühne erwartet die Partygäste auf dem Ohler Windberg, auf der neben DJ Handy und DJ C-Migx auch die Band „Harry Polter“ für Stimmung sorgen wird. Von Seiten der Veranstaltungstechnik Bauer wird es verschiedene Funmodule geben und die Feuerwehr Klaswipper hilft mit, ein großes Lagerfeuer zu errichten. Die kulinarischen Bedürfnisse werden durch Bierwagen und Grillstand befriedigt.

Bei der ersten Wipperfürther Stadtmeisterschaft im Flunkyball treten zudem jeweils zwei 3er-Teams gegeneinander an, um deren Schnelligkeit, Geschicklichkeit und natürlich auch Trinkfestigkeit auszutesten. Die Anmeldegebühr beträgt 15 Euro pro Team. Informationen zum Turnier, den Spielregeln und der Anmeldung gibt es auf der Facebook-Seite des KlaswippBärs.

Der schlafende Riese erwacht nicht

In den Sommermonaten ist es besonders offensichtlich: Während sich andernorts ständig neue und innovative Open-Air-Konzerte und Outdoor-Festivitäten in den zentralen Lagen der Städte und Gemeinden erfolgreich etablieren, schlummert in Wipperfürth der schlafende Riese Marktplatz weiter unbekümmert vor sich hin.

Noch vor ein paar Jahren wurde in Politik und Gesellschaft eifrig darüber sinniert, wie man den Marktplatz attraktiver gestalten könnte. Von einer Ausweitung der gastronomischen Flächen war die Rede und sogar der Bau einer Tiefgarage unter dem Platz wurde in Betracht gezogen. Die Maßnahmen sollten dazu beitragen, den Marktplatz wieder zu einem zentralen Treffpunkt sowie einem Ort der Entspannung und Erholung mit hoher Aufenthaltsqualität zu machen. Und nicht zuletzt sollte er wieder vermehrt Raum für Veranstaltungen in der historischen Mitte der Stadt bieten. Veränderungen hat es bis heute allerdings nicht gegeben. Im Gegenteil: Die Gastronomie drängt sich noch immer am Rand des Platzes und viele Veranstaltungen gibt es schlichtweg nicht mehr.

Ein Blick in unsere Nachbarstädte: In Hückeswagen gibt es seit Jahren im Sommer das Open Air „Hückeswagen live“ unter dem Motto „Immer freitags, immer vorm Schloss, immer live“. Jede Woche finden sich mehrere hundert Personen vor dem Schloss ein, um dem Konzert einer Live-Band zu lauschen. Für die Adventszeit hat man im Rathaus eilig für die Eislaufbahn Interesse bekundet, die bisher in Radevormwald aufgebaut wurde. In Halver begeistern der Halveraner Kart Cup „Rund ums Rathaus“ sowie das „Midsummer Open Air“ jedes Jahr tausende Besucher.

Blicken wir in unsere eigene Stadt, haben viele Open-Air-Veranstaltungen in den letzten Jahren an Qualität verloren oder finden gar nicht mehr statt. Angefangen beim Stadtfest, das ehemals die komplette Innenstadt füllte und bis hin zum Kölner-Tor-Platz mit Attraktionen verschiedenster Art mehrere tausend Besucher anlockte, heute dagegen abseits vom Stadtlauf nur noch eine weitgehend ideenlose Ansammlung von einigen fliegenden Händlern und Imbissbuden darstellt. Der „Weihnachtsmarkt“ auf dem Marktplatz: Ein fast schon tragikomisch anmutendes Gemisch aus Plastikbuden und Lautsprechern mit hemmungslos penetrantem Gedudel, auf das sich höchstens mal ein paar wenige Passanten verirren. Und auch das Hansefest im Frühjahr verliert zunehmend an Reiz, weil es schlichtweg an Innovationen und Alleinstellungsmerkmalen fehlt.

Dabei gab es in den vergangenen Jahren einige positive Tendenzen, was eine Inwertsetzung des Marktplatzes angeht: Veranstaltungen wie das Public Viewing bei der WM 2010, das „SchoolsOut Festival“, die City-Kart-Rennen und auch die Auftritte von Jürgen Drews, Peter Wackel und Tim Toupet auf dem Stadtfest stellten Anziehungspunkte dar, zu denen auch Besucher aus dem weiteren Umland nach Wipperfürth gelockt wurden. All diese Veranstaltungsreihen wurden nicht weitergeführt und auf dem Stadtfest treten im Hauptkonzert am Samstagabend zwar zweifelsohne unterhaltsame, aber nicht allzu bekannte und daher kaum die Massen anziehende Coverbands auf.

Was läuft also im Vergleich zu anderen Städten schief in Wipperfürth? Der ESW beschränkt sich verständlicherweise darauf, Marktveranstaltungen in Kombination mit verkaufsoffenen Sonntagen wie den Mittelaltermarkt zu fördern, um den Einzelhandel in der Innenstadt zu stärken. Bei der Stadt werden potentielle Veranstaltungen im Hinblick auf die mehr als klamme Finanzlage und die nach der Love-Parade-Katastrophe neu eingeführten Sicherheitsbestimmungen lieber dreimal statt zweimal überprüft, bevor sie durchgeführt werden. Und schließlich ist die Bürgerstiftung „Wir Wipperfürther“ darauf erpicht, möglichst viele gewinnbringende Events in die „Alte Drahtzieherei“ zu holen, um am Jahresende zumindest eine schwarze Null erzielen zu können.

Der Wipperfürther Marktplatz hat ein unermesslich großes Potential. Das historische Ambiente und die Vielzahl an Gaststätten in direkter Umgebung verleihen ihm eine Alleinstellungsoption, welche sonst nur stark frequentierte Altstadtplätze wie der „Alte Markt“ in Köln ihr Eigen nennen können. Doch genutzt wird diese nicht. Die Gastronomie wird neben der dominierenden Parkplatzfunktion nur als Randerscheinung wahrgenommen und die wenigen bestehenden Events tragen nicht wirklich zu einer Aufwertung der Innenstadt bei. Der Riese schläft weiter.

VfR Wipperfürth fliegt nach Verlängerung und Elfmeterschießen aus dem Pokal

In der dritten Pokalrunde gegen Rot-Weiß Olpe lief beim VfR Wipperfürth so gar nichts rund: Zu viele Wechsel und gleich drei vergebene Elfmeter sorgten dafür, dass der Kreisligist nach Verlängerung und Elfmeterschießen gegen den Favoriten die Oberhand behielt.

Bei strömendem Regen hatte der VfR gestern auf den Ohler Wiesen schon zu Beginn einige Schwierigkeiten. Zwar gelang Franco Lemke bereits nach einer knappen Viertelstunde die Führung zum 1:0, kurze Zeit später erzielte Rot-Weiß Olpe allerdings den Ausgleich. So ging es dann auch in der zweiten Halbzeit weiter: Norman Lemke traf zum 2:1 und Olpe machte kurz danach den Ausgleichstreffer. Dabei hätte das Tor des Kreisligisten eigentlich nicht zählen dürfen: Es war eine eindeutige Abseitsstellung zu erkennen.

Nach dem Anpfiff der Verlängerung wurde Norman Lemke schließlich von Krämpfen geplagt und musste das Feld verlassen. Da Trainer Norbert Scheider schon dreimal gewechselt hatte, war das Kontingent erschöpft und Wipperfürth musste mit zehn Spielern weitermachen. Bis auf einen Pfostentreffer durch Olpe passierte in dieser halben Stunde nicht mehr viel und so musste der Elfmeterpunkt über das Weiterkommen im Pokal entscheiden.

Zunächst sah es ganz gut aus für den VfR: Die ersten beiden Schüsse durch Olpe wehrte Torhüter Tobias Kapellen erfolgreich ab. Allerdings konnten mit Dennis Grolewski, Tim Kappe und Jan Schmitz gleich drei Wipperfürther Spieler nicht treffen. Nur bei Abdu Turan und Kapellen selbst klingelte es im Olper Kasten. Zu wenig, wie sich herausstellte: Olpe traf insgesamt dreimal und Wipperfürth ist damit aus dem Pokal ausgeschieden. Am Donnerstag geht es auf den Ohler Wiesen weiter mit einem Testspiel gegen den TSV Rönsahl. Anpfiff ist um 19.30 Uhr.

Sommer, Palmen, Sonnenschein

Selten ist in Wipperfürth so viel los wie in den nächsten Tagen: Schützenfest in Thier, Beachsoccer in der Drahtzieherei, Beachvolleyball am Walter-Leo-Schmitz-Bad und abends Party in der ganzen Stadt. Wir präsentieren euch die besten Events des Wochenendes.

Freitag

Am Freitagabend kann es eigentlich keine andere Alternative geben als die Neon-Party mit dem „Kesselhaus on Tour“ auf dem Schützenfest in Thier. Ab 21 Uhr wird DJ Lars Vegas das Festzelt zum Beben bringen. Eintritt für alle unter 18 Jahren 5 Euro, für alle Volljährige 7 Euro. Der Disco-Bus wird von 23.30 Uhr bis 3 Uhr jede halbe Stunde fahren, der Fahrpreis beträgt 3 Euro.

Samstag

Der Samstag startet schon um 11 Uhr mit dem „Brauhaus Beachcup“ auf den Beachplätzen am Walter-Leo-Schmitz-Bad. Gemeinsam mit den Volleyballern vom SV Wipperfürth veranstaltet das Brauhaus ein Beachvolleyball-Turnier mit Getränken, Grillgut und Kuchen. Das Startgeld pro Team beträgt 30 Euro, darin inbegriffen ist die Nutzung des anliegenden Schwimmbades. Anmeldungen mit Teamname und Spieleranzahl an funbeachcupwipp@web.de.

Etwas „volkstümlicher“ geht es am Nachmittag beim Bürgerfest in Hämmern ab 15 Uhr sowie beim „Offenen Singen für Jedermann“ um 16 Uhr im Bürgerhaus Ohl zu. Am Hämmeraner Jostberg wird dabei eine Bücherbörse, Infrarotschießen, Kinderbelustigung mit Hüpfburg und Verpflegung geboten, während der Quartettverein Klaswipper in der zum Ohler Bürgerhaus umgebauten ehemaligen Volksbank gemeinsames Kanonsingen, Klönen und Grillen ankündigt.

Wer nach dem Beachvolleyball-Turnier noch nicht genug vom Strandsport hat, ist ab 17 Uhr in der Alten Drahtzieherei richtig aufgehoben. Beim „1. Wipperfürther Beach Soccer Cup“ treten jeweils vier Spieler gegeneinander an. Der Eintritt ist frei, eine Startgebühr fällt nicht an. Die Mannschaften müssen sich vorher anmelden unter mail@weiss-event.de.

Sommerlich geht es danach am Marktplatz weiter mit der „Drink & Dance Player’s Party sponsored by Rhabarbie“ im Brauhaus und mit einem „Jamaika Cocktail Abend“ im Platz16. Im Brauhaus gibt es eine Outdoor Mojito Bar sowie einen Indoor- und Outdoor-Dancefloor, im Platz16 wird den ganzen Abend Reggae, Ragga und Soul gespielt. Cocktails gibt es in beiden Locations für nur 4 Euro.

Zur gleichen Zeit erreicht in Thier das Schützenfest seinen ersten Höhepunkt. Nach einem Platzkonzert mit dem Tambour-Corps Wipperfürth und dem Musikverein Thier um 20 Uhr spielt ab 21 Uhr die Band „Flying Sound Machine“ im Festzelt auf. Der Eintritt ist frei.

Zünftig gefeiert wird ab 22 Uhr im VIVA an der Ellers Ecke: Bei einer Karaoke-Party gibt es hochwertige Preise für die ersten drei Plätze. Dazu als Special Wodka-Mischgetränke für nur 2,50 Euro.

Zum Abschluss des Tages geht es – wie kann es anders sein – ins Kesselhaus: Beim Sommernachtstanz im „Malle Style“ mit DJ Chris kommt nochmal ordentlich Sommer-, Strand- und Ballermann-Feeling auf. Der Eintritt ist bis Mitternacht frei, danach 5 Euro. Bis Mitternacht gibt es eine Bier-Happy-Hour, zudem ist Sangria im Angebot. Los geht’s um 23 Uhr.

Sonntag

Am Sonntagnachmittag geht es um 15 Uhr in Thier beim Schützenfest mit dem Großen Festzug durch das Dorf weiter, anschließend folgt das Prinzenvogelschießen. Abends findet dann ab 20 Uhr im Festzelt ein großer Tanz- und Unterhaltungsabend mit den „2 Schweinfurtern“ statt. Der Eintritt ist frei, dazu gibt es von 21 bis 22 Uhr eine Happy Hour mit zwei Getränken zum Preis von einem.

Auf den Ohler Wiesen wird der VfR Wipperfürth um 15 Uhr in der dritten Runde des Kreispokals gegen Rot-Weiß Olpe antreten. Die bisherigen zwei Pokalpartien konnte Wipperfürth jeweils mit 4:1 für sich entscheiden. Im Falle eines Sieges gegen Olpe wird der VfR am kommenden Dienstag gegen den Sieger aus dem Spiel Derschlag gegen Drabenderhöhe antreten müssen.

Transferhammer: Andreas Dreiner wechselt von Bergisch Gladbach nach Wipperfürth

Die Nachricht schlug ein wie eine Bombe: Wie „Oberberg aktuell“ berichtet, wechselt der 24-jährige Andreas Dreiner ab sofort vom Ex-Regionalligisten SV Bergisch Gladbach 09 zu seinem Heimatverein VfR Wipperfürth. Unterdessen konnte die Scheider-Truppe bereits die ersten Arbeitserfolge im Kampf um den Kreispokal verbuchen.

Mit einem Marktwert von 75.000 Euro wird Andreas Dreiner fortan seine fußballerischen Künste auf den Ohler Wiesen unter Beweis stellen. Der Innenverteidiger wechselt vor allem deshalb an die Wupper, weil sein duales Studium mit Arbeitsplatz in Wipperfürth und Studienplatz in Köln mit den Anforderungen eines Vereins in der Regionalliga wie dem SV Bergisch Gladbach 09 nicht mehr vereinbar gewesen wäre. So kann VfR-Trainer Norbert Scheider mit der langjährigen Erfahrung von Dreiner auf Stabilitätsverbesserungen im Defensivbereich hoffen. Die Spielberechtigung wird der Rechtsfuß voraussichtlich zum Start der Meisterschaft erhalten.

Bei den bereits absolvierten Pokalspielen war Andreas Dreiner noch nicht dabei. Dennoch konnten die bisherigen Partien gemeistert werden, wenn auch teilweise mit einigen Anlaufschwierigkeiten. Mit Asche hat der VfR traditionell seine Probleme und bekam dann mit Auswärtsspielen in Refrath und Hermesdorf auch gleich zwei Partien auf rotem Untergrund auf’s Auge gedrückt. Am Ende konnte Wipperfürth jedoch beide Begegnungen mit jeweils 4:1 doch noch recht souverän für sich entscheiden. In der dritten Pokalrunde erwartet die Scheider-Truppe am kommenden Sonntag den Kreisligisten Rot-Weiß Olpe. Anpfiff des Heimspiels auf den Ohler Wiesen ist um 15 Uhr.

Brauhaus Beachcup 2013: Das Beachvolleyball-Event des Sommers

Am kommenden Samstag ist es wieder soweit: Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr steht jetzt zum zweiten Mal der von Brauhaus und den Volleyballern des SV Wipperfürth ausgerichtete „Brauhaus Beachcup“ auf den Beachplätzen hinter dem Walter-Leo-Schmitz-Bad an. Anschließend gibt es wieder eine Beachparty im Brauhaus.

Um 11 Uhr geht es am Samstag auf den Beachplätzen am Hallenbad auf dem Mühlenberg los. Gespielt wird auf beiden Plätzen mit drei Gruppen à vier Teams. Im Anschluss an die Gruppenphase entscheidet eine K.o.-Runde über die Plätze. Es wird mit vier gegen vier gespielt, wobei ein Team jeweils aus mehreren Spielern bestehen darf. Es müssen allerdings immer mindestens zwei Damen auf dem Spielfeld stehen. Das Startgeld beträgt 30 Euro pro Team, bei mehr als sechs Spielern 5 Euro mehr pro zusätzlichem Spieler. Die Nutzung des Schwimmbades ist im Startgeld inbegriffen. Außerdem gibt es zu fairen Preisen kalte Getränke, Grillgut und Kuchen. Anmeldungen mit Teamname und Spieleranzahl an funbeachcupwipp@web.de.

Im Anschluss an das Turnier findet im Brauhaus am Marktplatz ab 19 Uhr die große „Drink & Dance Player’s Party sponsored by Rhabarbie“ statt. Dabei gibt es einen Outdoor- und Indoor-Dancefloor sowie eine Outdoor Mojito Bar. Außerdem gibt es zwei Rhabarbies zum Preis von einem, Cocktails für 4 Euro, Longdrinks für 2,50 Euro und Shots für nur 1 Euro.

Eine Liebesbrücke für Wipperfürth

Ganz nach dem Vorbild der Kölner Hohenzollernbrücke mit ihren abertausenden von Liebesschlössern hat jetzt auch Wipperfürth seine Liebesbrücke: An der alten Eisenbahnbrücke über die Wupper an den Ohler Wiesen hängen bereits die ersten Schlösser.

Nachdem der Brauch von Verliebten, ihre ewige Liebe mit einem Schloss symbolisch zu besiegeln, zunächst nur in Italien bekannt war, fand er innerhalb der letzten Jahrzehnte auch in Deutschland eine weitere Verbreitung. Am bekanntesten ist wohl die Hohenzollernbrücke in Köln, an der seit 2008 mittlerweile etwa 100.000 Paare ihr ganz persönliches Schloss befestigt und den dazugehörigen Schlüssel im Rhein versenkt haben. Ein Problem für die Tragfähigkeit der Brücke ist das nicht: Selbst ein einziger leerer Personenzug bringt mehr Belastung als alle Schlösser zusammen.

An der Wupperbrücke an den Ohler Wiesen ist die Zahl der Liebesschlösser zur Zeit noch recht überschaubar – was vor allem daran liegen dürfte, dass diese nicht überall an der Brücke angebracht werden können. Dennoch bietet sie noch Platz für mindestens einige hundert Schlösser. Von Seiten der Stadt wurden bislang noch keine Bedenken gegen den Brauch geäußert.