Zwei Motorradfahrer bei Unfall verletzt

Bei einem Unfall auf der Landstraße zwischen Wipperfeld und Furth wurden am Mittwochmittag zwei Motorradfahrer verletzt. Sie mussten mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden.

Die beiden Verunglückten waren am Mittwoch gegen 14 Uhr in einer Motorradgruppe auf der Landstraße 129 von Wipperfeld aus kommend in Richtung Furth unterwegs, als einer der beiden in einer Rechtskurve auf den Fahrstreifen des Gegenverkehrs geriet. Dort stieß der 49-Jährige aus Bochum mit einem Wagen der Straßenmeisterei zusammen. Der hinter dem Bochumer fahrende Motorradfahrer, ein 41-Jähriger aus Castrop-Rauxel, kollidierte mit der auf der Fahrbahn liegenden Maschine seines Vordermanns. Er kam dabei ebenfalls zu Fall.

Beide Motorradfahrer zogen sich bei dem Unfall leichte Verletzungen zu und mussten mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser transportiert werden.

Untere Straße: Einbruchsversuch gescheitert

In der Nacht von Freitag auf Samstag versuchten bislang unbekannte Täter, in ein Obst- und Gemüsegeschäft in der Unteren Straße einzubrechen.

Die Einbrecher versuchten, in der Zeit von 18.30 Uhr am Freitag und 6.30 Uhr am Samstagmorgen in die Geschäftsräume des Obst- und Gemüsehändlers in der Unteren Straße zu gelangen. Hierzu versuchten sie, die Eingangstür des Geschäfts aufzuhebeln. Das Vorhaben scheiterte jedoch und die Täter konnten nicht in den Laden eindringen.

Hinweise zu verdächtigen Personen, Kennzeichen oder Fahrzeugen bitte an das Kriminalkommissariat Wipperfürth unter 02261 81990.

„Lachende Mühlenberghalle“: Viele Neuerungen im Wipperfürther Sitzungskarneval


Ab 2019 werden die großen Kölner Namen hier auftreten: Die Wipperfürther Mühlenberghalle

Im Wipperfürther Sitzungskarneval wird sich ab 2019 so einiges ändern: Neben einem neuen Namen erhält einer der Höhepunkte des oberbergischen Fasteleers ab sofort auch Unterstützung von vielen namhaften Kölner Künstlern. Und auch rund herum verspricht die kommende fünfte Jahreszeit so manche positive Überraschung…

Trotz ihres unumstrittenen Rufs als bergische Karnevalshochburg galt in Wipperfürth beim Sitzungskarneval bislang eher das Motto „klein, aber fein“. Die großen Kölner Bands und Künstler traten Jahr für Jahr im benachbarten Lindlar auf, während es in der Wipperfürther Mühlenberghalle zwar ebenfalls mit ordentlich Stimmung, aber doch eher recht gemütlich zuging. Um den närrischen Besuchern des Mühlenbergs in Zukunft noch weiter einzuheizen als bisher ohnehin schon, hat sich die Narrenzunft Neye so einige Neuerungen einfallen lassen, die schon ab 2019 so manches jecke Highlight mit sich bringen werden.

Die große Wipperfürther Sitzung wird künftig bereits nachmittags statt abends beginnen und unter dem Namen „Lachende Mühlenberghalle“ firmieren. Einlass ist dann bereits um 14.30 Uhr und Beginn um 15.30 Uhr. Zudem werden ab 2019 jedes Jahr bekannte kölsche Künstler und Bands in der Mühlenberghalle auftreten. Ziel der Narrenzunft ist es, die großen Kölner Namen langfristig auch in Wipperfürth zu etablieren. Dabei werden nicht jedes Jahr die gleichen Künstler auftreten – das Programm soll von Jahr zu Jahr variieren.

2020 kommen die Höhner und Cat Ballou

Die Sitzung in der kommenden Session findet am 9. Februar statt. Mit dabei ist unter anderem die Micky Brühl Band, dessen Frontsänger 29 Jahre lang bei den Paveiern aktiv war. Auch die Rabaue, bekannt zum Beispiel durch ihren letzten Sessionshit „Die Nacht ist nicht zum Schlafen da“, sind in der Mühlenberghalle am Start. Karten gibt es bereits jetzt über die Hotline der Narrenzunft (0176-97827812) oder bei der ergo-Versicherung Oliver Martin am Marktplatz. Erstmals wird es nach der Sitzung auch eine Aftershow-Party geben, bei der alle Sitzungsbesucher freien Eintritt haben. Einlass ist um 21 Uhr. Wer keine Zeit für die Sitzung am Nachmittag hatte, bekommt die Einlassbändchen für die Party für 6 Euro an allen Vorverkaufsstellen. Neben dem Live-Act, den Sternrockern, wird auch DJ Ulli auflegen und für jecke Stimmung sorgen.

Für das Jahr 2020 stehen zwei Top-Acts der „Lachenden Mühlenberghalle“ bereits fest: Sowohl die Höhner als auch Cat Ballou werden dem närrischen Publikum kräftig einheizen. Die Wipperfürther müssen künftig also nicht mehr zwingend in die Nachbarstädte, um Rang und Namen zu sehen. „Wir wollen mithalten und das Karnevalsgeschäft beleben. Da steckt kein Konkurrenzgedanke hinter, sondern wir wollen den Wipperfürther Karneval attraktiver gestalten und vor allem erhalten“, so die Narrenzunft Neye. Zudem sei es wichtig, der Jugend das Kulturgut Karneval näher zu bringen. „Der Karneval verbindet uns alle. Es ist und bleibt die größte Party in Wipperfürth! Da steckt die Narrenzunft viel Zeit rein und möchte es auch weiter vorantreiben.“

>> Narrenzunft Neye

Auto „ausgeliehen“: Parkplatzrempler hat für 18-Jährigen ein Nachspiel

Es war nur ein einfacher Parkplatzrempler, der bei einem 18-Jährigen Wipperfürther am frühen Samstagmorgen eine Reihe von Straftaten zu Tage brachte. Der junge Mann besitzt nicht nur keine Fahrerlaubnis: Das Auto, mit dem er zuvor den Schaden verursacht hatte, war von seinem Arbeitgeber „ausgeliehen“ – einem Autohaus.

Gegen 1.50 Uhr hatte der junge Wipperfürther am Samstagmorgen beim Rangieren auf einem Parkplatz an der Lenneper Straße einen parkenden Wagen übersehen und dabei einen kleinen Schaden verursacht. Bei der Unfallaufnahme gab er gegenüber der Polizei sofort zu, keinen Führerschein zu besitzen. Das Auto habe er zudem unbefugt benutzt – sein Onkel sei zur Zeit verreist und er habe die Schlüssel des Fahrzeugs einfach an sich genommen.

Dies stellte sich allerdings nur als die halbe Wahrheit heraus: In Wirklichkeit arbeitet der 18-Jährige in einem Autohaus und hatte sich für seine Spritztour ein Auto aus der Ausstellung „geliehen“. Die Polizei stellte den Wagen sicher. Neben den strafrechtlichen Folgen dürfte für den Wipperfürther auch einiges an Ärger mit seinem Arbeitgeber ins Haus stehen.

Fußgängerin in Ohl angefahren

Bei einem Unfall an der Kreuzung in Wipperfürth-Ohl wurde am Donnerstag eine 19-jährige Fußgängerin leicht verletzt und musste im Krankenhaus behandelt werden. Eine 50-jährige Autofahrerin fuhr die junge Frau auf einem Fußgängerüberweg an.

Eine 19-jährige Wipperfürtherin war am Donnerstag zu Fuß an der großen Kreuzung in Ohl unterwegs, als es um 16.20 Uhr zum Zusammenstoß mit dem Auto einer 50-Jährigen aus Kierspe kam. Die VW-Fahrerin befuhr die Gummersbacher Straße aus Wipperfürth kommend und wollte an der Ampel in Richtung Rönsahl abbiegen, musste aber verkehrsbedingt vor der roten Ampel warten. Als es grün wurde, bog sie nach links ab, übersah aber dabei die 19-Jährige, die zu diesem Zeitpunkt die Sauerlandstraße bei Grünlicht auf dem Fußgängerüberweg überquerte.

Die Wipperfürther Fußgängerin zog sich bei dem Unfall leichte Verletzungen zu und wurde daraufhin ambulant im Krankenhaus behandelt.

Lisbeth macht mutmaßlichem Wipperfürther Dealer einen Strich durch die Rechnung


Diensthündin Lisbeth (rechts) und ihre Auszubildende Fräulein Smilla

Nach Zeugenhinweisen auf einen möglichen Rauschgiftdeal wurde am vergangenen Dienstagabend ein 29-jähriger Wipperfürther von der Polizei kontrolliert. Dieser hatte mehrere Päckchen Marihuana versteckt und war sich seiner Sache zunächst sicher, rechnete aber nicht mit der feinen Spürnase von Diensthündin Lisbeth…

Das hatte sich der Wipperfürther wohl ein wenig anders vorgestellt: Nachdem Zeugen in einem Haus in der Wipperfürther Innenstadt einen vermeintlichen Rauschgiftdeal beobachtet und sich daraufhin bei der örtlichen Polizei gemeldet hatten, versteckte der 29-Jährige vor Eintreffen der Beamten mehrere Päckchen Marihuana auf dem Grundstück außerhalb des Hauses. Bei der Durchsuchung der Räumlichkeiten des Tatverdächtigen konnten die Ordnungshüter daher zunächst „nur“ typische Dealeruntensilien und Bargeld sicherstellen.

Damit gaben sich die Polizisten allerdings nicht zufrieden: Sie suchten anschließend auch außerhalb des Hauses nach dem versteckten Rauschgift weiter, worauf der 29-Jährige mit einem überlegenen Schmunzeln und der Aussage „Ich werde euch nicht sagen, wo ich das Marihuana versteckt habe. Das findet ihr sowieso nicht!“ reagierte. Damit sollte er sogar Recht behalten. Zwar konnten die Polizisten das Rauschgift nicht erschnüffeln – dafür aber die herbeigerufene Diensthündin Lisbeth nach lediglich 10 Sekunden Einsatzzeit. Das überlegene Schmunzeln soll der Tatverdächtige nach Polizeiinformationen daraufhin eingestellt haben.

Schnellbus nach Leverkusen soll kommen – bald Nachtbus von Gladbach nach Wipperfürth?


Könnte bald auch zu später Stunde nach Wipperfürth fahren: Die Linie 426.

Parallel zum Umbau des Wipperfürther Busbahnhofs im Rahmen des Integrierten Handlungskonzepts könnte es auch schon bald die von vielen Seiten geforderten Verbesserungen im öffentlichen Nahverkehr der Hansestadt geben. Als erster Schritt soll eine neue Schnellbuslinie von Wipperfürth über Hückeswagen und Wermelskirchen nach Leverkusen eingerichtet werden.

Nach drei Jahren Planung und vielen kontroversen Diskussionen wurde er nun abgenickt: Der Kreisentwicklungsausschuss votierte in einer Sondersitzung am Ende einstimmig für den neuen Nahverkehrsplan des Oberbergischen Kreises. Und dieser soll auch für Wipperfürth zahlreiche Verbesserungen mit sich bringen. Eine neue Schnellbuslinie von Wipperfürth über Hückeswagen und Wermelskirchen nach Leverkusen soll die Anbindung der Hansestadt an die Rheinschiene erheblich optimieren und damit auch die Fahrtzeit nach Köln und Düsseldorf verringern. In die Linie eingeplant ist eine direkte Anschlussverbindung von und nach Radevormwald.

Eine weitere geplante Maßnahme, die von Seiten der Hansestadt höchste Priorität genießt, ist die Verlängerung der Nachtbuslinie N43 von Bergisch Gladbach über Kürten hinaus bis Wipperfürth. Bislang verkehrt die Linie nur bis Kürten, macht dort die Kehrtwende und fährt über Weiden und Bechen zurück nach Bergisch Gladbach. Mit einer Verlängerung würde sich die Verbindung zwischen Hanse- und Domstadt auch in den Nachtstunden erheblich verbessern. Die letzte Möglichkeit, mit dem ÖPNV von Köln zurück ins Oberbergische zu gelangen, ist bis heute auch an den Wochenenden die S-Bahn um 22.47 Uhr vom Kölner Hauptbahnhof – zu früh für Kino- oder gar Discobesuche in der eigentlich doch so nahen Großstadt am Rhein.

Schon mit dem diesjährigen Fahrplanwechsel am 10. Dezember verbessern sich die Verbindungen zwischen Bergisch Gladbach und Wipperfürth. Es werden Taktlücken geschlossen, so dass sich für die Linie 426 von montags bis samstags nun ein durchgehender 60-Minuten-Takt ergibt. Zudem wird es in den Abendstunden eine neue tägliche Fahrt um 21.17 Uhr ab Bergisch Gladbach mit Ankunft in Wipperfürth um 22.10 Uhr geben. Umgekehrt verkehrt die Linie jeweils um 22.19 Uhr ab Wipperfürth zurück nach Bergisch Gladbach mit direktem Anschluss nach Köln. Die nächtlichen Fahrten um 0.19 Uhr von Wipperfürth über Thier nach Kürten bleiben erhalten.

>> Fahrplan der Linie 426 ab 10. Dezember 2017

Ostlandstraße: Randalierer zerstören Hinweistafel


Die zerstörte Hinweistafel an der Ostlandstraße

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag zerstörten bislang unbekannte Randalierer eine Hinweistafel an der Ostlandstraße. Sie warfen einen Gullydeckel hinein. Ein Anwohner wurde von dem Lärm geweckt, konnte die Täter aber nicht mehr erkennen.

Gegen 2 Uhr warfen die flüchtigen Täter einen Gullydeckel in die beleuchtete Hinweistafel der Stadt Wipperfürth. Ein Anwohner der Ostlandstraße wachte durch den Lärm auf. Als er aus dem Fenster sah, waren der oder die Randalierer allerdings bereits geflohen. Die Tafel wurde vor drei Jahren von der Stadt installiert und sollte auf die Sport- und Bildungseinrichtungen auf dem Mühlenberg hinweisen. Es hatte rund 4.600 Euro gekostet.

Hinweise an das Kriminalkommissariat Wipperfürth unter Tel. 02261-81990.

LTW 2017: So hat Wipperfürth gewählt


Das Wahlergebnis der Landtagswahl 2017 für Wipperfürth

Auch in Wipperfürth wird die CDU erwartungsgemäß stärkste Kraft. Die FDP erlangt mit über 13 Prozent eines ihrer bislang besten Ergebnisse in der Hansestadt. AfD und Linke bleiben mit jeweils deutlich unter 5 Prozent hinter dem Landesschnitt zurück.

Alle Daten und Statistiken zum Nachlesen gibt es hier.

Offener Brief zur Situation beim TSV Hämmern

Der Streit beim TSV Hämmern artet zu einer Schlammschlacht aus. Nachdem der Vorstand die Footballer rauswarf und in der Folge immer wieder Kommunikationsprobleme im Verein auftraten, eskaliert die Auseinandersetzung nun erneut. Wir geben an dieser Stelle ungekürzt einen offenen Brief des TSV-Mitglieds Martin Graffenberger wieder.

Als Mitglied des TSV Hämmern habe ich es nicht leicht, Euch – den Vorstand – zu erreichen. E-Mails werden nicht beantwortet und offenbar findet sämtliche Kommunikation lediglich öffentlich statt. So musste ich aus der Zeitung erfahren, dass meine Abteilung geschlossen wurde. Auch das Datum der Jahreshauptversammlung wurde mir über die Presse gewahr.

Habe ich bis gestern Mittag noch gedacht, dass man dies auf der JHV am Dienstag klären kann, so erreichte mich abends der besorgte Anruf einer Mutter eines Jugendfußballers. Sie wurde vom Vorstand (also Euch) informiert, dass ihr Erscheinen am Dienstag wichtig ist, da die Footballer den Vorstand stürzen und die Fußballabteilung schließen wollen.

Genau in diesem Moment war mein Siedepunkt erreicht, denn wie schon mehrfach in der Presse, so verbreitet Ihr nun auch persönlich „Alternative Fakten“. Da Ihr aber nicht die USA regiert, sondern lediglich einem gemeinnützigen Verein in Deutschland vorsteht, frage ich mich, ob Ihr mit dem StGB vertraut seid. Hier zuerst der §186 – Üble Nachrede.

Ich nutze somit erneut das Auskunftsrecht als Mitglied und frage:

  • Womit belegt Ihr Eure Aussage, dass die Footballer keine Jugendarbeit fördern und die Mannschaften im Jugendfußball auflösen?
  • Wie belegt Ihr die in der Presse gemachten Äußerungen über schwere Verstöße der Abteilung
    (wirtschaftlich und persönlich, kann eine Abteilung überhaut persönlich verstoßen?)

Wenn Ihr dies nicht könnt, bin ich gerne bereit, Eure Straftat durch einen ebenfalls veröffentlichten Widerruf für mich als nichtig zu betrachten.

Ihr werft der Abteilung weiterhin vor, dass wir Beitrag schulden. Davon ab, dass eine Abteilung keine Beiträge schulden kann, stellt sich mir hier die Frage, warum Ihr die entsprechenden Mitglieder nicht mahnt. Obliegt es nicht dem Kassenwart, das Geld einzufordern?

Wo wir bei diesem Thema sind, so frage ich mich, welche Position ich nun im Verein einnehme. Da ihr die Abteilung Football geschlossen habt, fällt der abteilungsgebundene Beitrag weg. Dennoch wurde mein SEPA-Mandat gebraucht, um diesen einzuziehen. Auch hier bitte ich um Klärung, denn der Missbrauch dieser Befugnis und aller anderen Footballbeitragsmandate fällt wieder in den Bereich StGB. Diesmal §266 – Untreue.

Ich dachte bisher, dass die Geschäftsführer eines Handwerkbetriebs und einer Event-Firma etwas umsichtiger mit Vereinbarungen und dem Geld anderer Menschen umgehen.

Doch wo wir beim Geld sind, will ich da auch bleiben. Es verwundert mich, dass trotz des Einzugs sämtlicher Beiträge wichtige Rechnungen nicht bezahlt werden. Alarmierend hierbei ist, dass den Kassenprüfern vom Kassenwart gesagt wurde, dass weder die satzungsbedingt verpflichtende jährliche Prüfung stattfindet, noch auf der JHV ein Bericht über die Kasse erfolgen wird.

Wurden denn die Spiellizenzen für unsere C-, E- und F-Jugenden bezahlt? Hier frage ich schon alleine, da Ihr die Footballer nicht wollt und eine 1. Mannschaft dieses Jahr nicht existiert, ob dann der Platz überhaupt bespielt wird. Außerdem mache ich mir Gedanken, was aus dem Platz wird, wenn der TSV durch Eure strafbaren Handlungen und Versäumnisse nicht mehr im Spielbetrieb existiert. Was ist da mit der Pacht. Die Stadt hat hier nicht wenig Geld in den Platz investiert aber alleinig unter der Auflage den Pachtvertrag erhalten, dass wir – der TSV Hämmern – ihn nutzen.

Wir sind ein gemeinnütziger Verein, der sich der Förderung des Sports verschrieben hat. In der mir bei Eintritt ausgehändigten Satzung existiert keine Möglichkeit des geschäftsführenden Vorstandes einzelne Abteilungen zu schließen. Ein Mitgliederaufnahmestopp ist nicht vorgesehen und widerspricht dem Zweck gemäß Satzung. Damit habt Ihr doppelt satzungswidrig gehandelt. Ihr proklamiert, dass Football den Rasen zu sehr belastet, habt aber einen Nutzungsvertrag angeboten, wenn die Abteilung aus dem Verein tritt, wie passt das zusammen? Auch hier handelt Ihr gegen das Interesse des TSV.

Ihr erhebt Vorwürfe und äußert Euch derart, dass jeder Leser annehmen muss, dass diese faktisch belegbar sind, auf Anfrage nach Belegen reagiert Ihr jedoch nicht. Eine Kassenprüfung wird ebenso abgewiesen, wie eine Auskunft über Mitgliedslisten.

Ich erwarte den satzungsgemäß erforderlichen Bericht des Vorstandes, besonders des Kassenwartes. Da diverse Rechnungen nicht bezahlt wurden, satzungswidrig SEPA-Mandate missbraucht wurden und eine Kassenprüfung verweigert wird, muss ich sonst zum Schutze des Vereins davon ausgehen, dass Ihr als Vorstand bewusste Insolvenzverschleppung betreibt. Hierzu sei Euch §42 BGB ans Herz gelegt.

Des Weiteren erwarte ich, dass ich am Ende der JHV weiß, welcher Art meine Mitgliedschaft ist und dass eventuell erschlichene Beiträge entsprechend erstattet werden.

Abschließend bleibt mir nur noch übrig, Eure Motive zu erfragen. Das ganze Hin und Her fing an, als bei der letzten JHV Christian Fröhlich als Gegenkandidat zu Dir, Stefan Eckel aufgestellt wurde. Bei rund 30 anwesenden, stimmberechtigten Footballern und ca. 15 stimmberechtigten Fußballern und Skatspielern wurdest Du mit einer Stimme Vorsprung wiedergewählt. Seitdem ist Eure Stimmung verschnupft, aber warum? Weil wir Euch beim Wort genommen haben und die Satzung beherzigten? Monatelang habt Ihr doch immer wieder gesagt: Ja, Ihr seid die größte Fraktion bei uns, Ihr müsst auch in den Vorstand. Wenn doch der geschäftsführende Vorstand alleinentscheidend ist und der erweiterte Vorstand keinerlei Aussagekraft hat, welchen Vorstand habt Ihr denn gemeint? Ich habe Martin Weiss sogar noch gefragt und er hat mir bestätigt, dass der geschäftsführende Vorstand gemeint ist.

Ich hoffe bis spätestens Dienstag auf entsprechende Informationen.

Euer Mitglied

Martin Graffenberger